Bundesverband Druck und Medien will Tarifschutz für Jüngere streichen

ver.di lehnt geplante massive Verschlechterungen im Manteltarifvertrag ab

Die Tarifverhandlungen für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie drohen nach Angaben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu eskalieren. Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) machte in der vierten Verhandlungsrunde in Berlin einen Lohnabschluss nachdrücklich von Verschlechterungen im Manteltarifvertrag abhängig. Danach soll für Neueinstellungen überhaupt kein Tarifschutz mehr gelten. Für Bestandsbeschäftigte wollen die Arbeitgeber die Regelungen zur Maschinenbesetzung streichen und über betriebliche Öffnungsklauseln zudem Verschlechterungen bei den Zuschlägen der Wochenarbeitszeit sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld durchsetzen. Weiter

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