Allgemein

WDR: +++ Update +++ Der Streik wird bis zum 16. Juli (2:00 Uhr nachts) verlängert! Streiklokal: Standort Arnsberg ab 10:00 Uhr im Brücken-Café

Beim Austausch mit den Kolleg:innen vom Bundesanzeiger, die seit 55 Tagen im Streik zur Durchsetzung eines Tarifvertrags sind und uns heute besucht haben, enstand der Wunsch zu einem Gegenbesuch am 15.7.

Zur Unterstützung der Kollegen und zur Durchsetzung unserer eigenen Forderungen haben alle 3 Gewerkschaften beschlossen, den Warnstreik bis zum Dienstag, 16.7.2024, zu verlängern.

Am Montag, 15.07.2024 ab 11:00 Uhr findet die zentrale Kundgebung vor dem DuMont-Haus in der Amsterdamer Straße 192 statt (Anfahrt per ÖPNV: Straßenbahn Linie 13 oder 16, Haltestelle Amsterdamer Straße/Gürtel). Streikende im Homeoffice schicken bitte eine kurze Mail an fb-a.kbl@verdi.de und legen die Arbeit sofort nieder. Weiter

DuMont-Konzern: Manche Beschäftigte des Bundesanzeigers brauchen noch einen Nebenjob

53 Streiktage: Das ist die bisherige Bilanz eines Arbeitskampfs für einen Tarifvertrag, bei dem es inzwischen um mehr geht als um einen fragwürdigen Umgang der Geschäftsführung des Bundesanzeiger Verlags mit seinen Beschäftigten. Das war auch einer der Gründe, warum ver.di-Vorsitzender Frank Werneke gestern persönlich den Streikenden in Köln seinen Respekt aussprach. Weiter

Erneute Streiks bei NDR, WDR, BR, SWR

Unser Bild zeigt die Streikenden vom WDR Landesstudio Dortmund am 11. Juli. Foto: ver.di

Voraussichtlich bis Freitag werden Streiks in mehreren ARD-Sendern zu Programmänderungen, Ausfällen und einem deutlich veränderten Erscheinungsbild von Radio- und TV-Sendungen auch im Ersten Programm führen. Der Grund für den erneuten Streik bei den großen ARD-Rundfunkanstalten ist ein bereits im siebten Monat nach Ende des vorhergehenden Tarifabschlusses immer noch andauernder Tarifkonflikt. Weiter

Technischen Universität München (TUM): Studie zur Wirkung russischer Social-Media-Kampagnen

Die meisten Menschen glauben nicht an die von Russland verbreiteten Falschinformationen über den Krieg in der Ukraine – auch wenn sie häufig Social Media nutzen. Entscheidend für die Wirkung der Propaganda ist vielmehr, ob sie grundsätzlich empfänglich für Verschwörungserzählungen sind. Dies zeigt die Studie eines internationalen Teams um Forschende der Technischen Universität München (TUM). Weiter

Vorankündigung: Jubilarehrung für den Bereich Medien, Kunst und Industrie in Warstein-Belecke

Warstein-Belecke. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Bereich Medien, Kunst und Industrie im Fachbereich A, wird seine diesjährigen Jubilare am Freitag, dem 11. Oktober 2024, 19.00 Uhr im Gasthof Hoppe in Warstein-Belecke ehren! Die schriftliche Einladung an die Kolleginnen und Kollegen geht in den nächsten Wochen raus!

WDR: Aufruf zum WARNSTREIK ab 11. Juli 2024 – Streiklokal für Arnsberg: ab 10 Uhr Brücken-Café

Köln / Arnsberg. An dieser Stelle informieren wir die Kolleginnen und Kollegen vom WDR-Büro in Arnsberg:
Der Streik geht weiter – ver.di fordert faire Honorare und Gehälter

ver.di setzt die Streikmaßnahmen beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) und beim Beitragsservice fort. Wir sind erfreut darüber, dass es uns gelungen ist, alle Gewerkschaften im WDR so einzubinden, dass sie den Streik unterstützen. Es ist immer das Ziel von ver.di, die gesamte Belegschaft im Boot zu haben. Der ehrenamtliche Verhandlungsführer Mark Hassenzahl meint hierzu: „Ein Streik, bei dem andere Organisationen fehlen, ist zwar besser als einfach aufzugeben, aber gemeinsam ist es uns am liebsten und dafür haben wir gearbeitet.“  Weiter

Bundesanzeiger: ver.di-Chef Frank Werneke auf der Streikkundgebung vor dem DuMont-Gebäude in Köln

Beschäftigte des Bundesanzeiger Verlags streiken seit 53 Tagen für einen Haustarifvertrag! DuMont verweigert Gespräche mit ver.di. Heute waren wir mit dem Vorsitzenden Frank Werneke auf der Streikkundgebung vor dem DuMont-Gebäude in Köln.. Foto und Film: ver.di

Der Bundesanzeiger betreibt unter anderem das Transparenzregister und das Unternehmensregister. Im Bundesanzeiger Verlag arbeiten über 600 Beschäftigte, davon sind circa 200 Mitarbeitende sachgrundlos befristet. Hinzu kommen knapp 260 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Einige wenige Beschäftigte sind noch arbeitsvertraglich an einen Tarifvertrag gebunden. ver.di hat den Bundesanzeiger bereits im Winter 2023 zu Tarifverhandlungen aufgefordert, die durch die Geschäftsführung abgelehnt wurden. Der DuMont-Konzern tritt seit Jahren immer ungenierter offen gewerkschaftsfeindlich auf. Bei gleichzeitiger Ausführung “hoheitlicher Aufgaben“ im Auftrag der Bundesministerien Justiz & Finanzen ist hier die Politik gefordert, die Beauftragung des Bundesanzeigers unter diesen Bedingungen kritisch zu hinterfragen.

Pressekontakt: Ingo Weerts, +49 171 1906683

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