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DGB: Gedenkveranstaltung am Union-Stein
03-04-09 15:35
Alter: 3 yrs




Karsamstag, 11. April 2009, 11.00 Uhr, Lippstadt, St.-Joseph-Kirche

Lippstadt. Am Karsamstag, 11. April 2009, gedenkt die Stadt Lippstadt, der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Hellweg-Sauerland und die IG Metall Lippstadt mit einer gemeinsamen Veranstaltung um 11.00 Uhr am Gedenkstein an der St.- Joseph-Kirche in Lippstadt der sechs Arbeiter und der sieben französischen Zwangsarbeiter der Union-Werke, die am Karsamstag 1945 von den Nazis grausam ermordet wurden. An der Gedenkveranstaltung nehmen in diesem Jahr wieder Gäste aus dem Ausland teil. Zur Mahnung und zum Gedenken sprechen Bürgermeister Christoph Sommer, der DGB-Regionsvorsitzende Heinz Rittermeier, Ernst Söder vom Rombergpark-Komitee und ein Vertreter der jungen Lippstädter Antifaschisten. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt vom Liedermachter Klaus Amoneit. Die Teilnehmer treffen sich nach der Gedenkveranstaltung im Gemeindesaal der St. Joseph-Kirche. Hier wird die neue Broschüre unter dem Titel „Der Gedenkstein an der St. Joseph-Kirche in Lippstadt – ein Symbol für Millionen Unschuldige, deren Menschenrechte mit Füßen getreten wurden“ der Öffentlichkeit übergeben. Herausgeber dieser Broschüre ist die IG Metall Lippstadt. Erstellt wurde sie von Alfons Eilers (IG Metall), Heinz Rittermeier (DGB), Dietmar Reinecke (IG Metall) und Ernst Söder (Internationales Rombergpark-Komitee). Die einleitenden Worte schrieb Bürgermeister Christof Sommer. „Mahnung bedeutet, nicht nur das Vergangene zu sehen, sondern auch das Gegenwärtige“, so der heimische DGB-Vorsitzende Heinz Rittermeier. Aus diesem Grunde spricht zudem Henning Schmidt im Gemeindesaal nach der Gedenkveranstaltung zum Thema „Neonazis zwischen Terror, Wahlen und Eventkultur“.






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