Lokalfunk NRW: Auch der 2. Verhandlungstermin hat zu keinem Ergebnis geführt
05-02-10 17:28
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Laut Dr. Ory sei man höchstens zu einer „symbolischen“ Erhöhung bereit
Düsseldorf / Kreis Soest / Hochsauerland. Auch der 2. Verhandlungstermin hat zu keinem Ergebnis geführt. Obwohl der Gehaltstarif-vertrag bereits seit über 4 Monaten ausgelaufen ist, sah sich die Tarifgemeinschaft Lokaler Rundfunk (TGL) auch bei der 2. Verhandlung am 5. Februar 2010 (3 Monate nach der 1. Verhandlung) nicht in der Lage, ein konkretes Angebot für die Erhöhung der Gehälter für die Beschäftigten im Lokalfunk NRW zu unterbreiten. DJV und ver.di hatten für den Neuabschluss des Tarifvertrages eine Erhöhung der tariflichen Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten gefordert. Der Verhandlungsführer der TGL, Dr. Ory, wollte dagegen lediglich über eine Einmalzahlung „diskutieren“. Eine konkrete Summe und eine Laufzeit konnte oder wollte er nicht benennen. Seine einzige Aussage dazu: Das Angebot wird keinen reich und keinen glücklich machen! Laut Dr. Ory sei man höchstens zu einer „symbolischen“ Erhöhung bereit. Symbolik ist allerdings keine geeignete Grundlage für Tariferhandlungen. Die Tarifkommission hielt auf dieser Basis die Fortsetzung der Tarifverhandlungen nicht für sinnvoll Die Verhandlungen wurden daher ohne einen neuen Verhandlungstermin unterbrochen. Die Gewerkschaften werden jetzt mit den Mitgliedern und Beschäftigen im Lokalfunk Rücksprache halten. Sobald die TGL über ein konkretes Angebot mit dem Gewerkschaften verhandeln will, stehen diese für Terminabsprachen zur Verfügung. Für die Mitglieder der Tarifkommission ist ein solches „Angebot“ geradezu eine Missachtung der Leistung der Beschäftigten im Lokalfunk. Die Beschäftigten in den Sendern, haben maßgeblichen Anteil am Erfolg des Lokalfunks NRW und sollen sich nun mit einer „symbolischen“ Erhöhung zufrieden geben. Respekt sieht anders aus! Mit kollegialen Grüßen gez. Jutta Klebon, ver.di-NRW
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