Metall- und Elektroindustrie: Gewerkschaft lehnt erstes Angebot ab – Warnstreiks im Januar möglich

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland berichtet an dieser Stelle über die angefangene zweite Verhandlungsrunde mit den  Metall-Arbeitgebern in einigen Pilotbezirken:  In der Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber am Mittwoch (6. Dezember 2017) ein Angebot vorgelegt. Sie bieten für den Tarifbereich zwei Prozent mehr Geld, und zwar für den Zeitraum vom 1. April 2018 bis 31. März 2019. Für die drei Monate davor, soll es eine Einmalzahlung von 200 Euro geben. Darüber hinaus wollen die Arbeitgeber die wöchentliche Arbeitszeit „bedarfsgerecht“ ausbauen, also keine Verkürzung der Arbeitszeit in besonderen Fällen.

Die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie läuft zum Jahresende ab. Warnstreiks im Januar gelten als wahrscheinlich, 24-Stunden-Streiks und Urabstimmung im Februar sind zumindest denkbar. Die Arbeitgeber fürchten Streiks diesmal besonders, schließlich sind ihre Auftragsbücher voll. Aus diesem Grund streben die Arbeitgeber auch Regelungen an, die die wöchentliche Arbeitszeit „bedarfsgerecht“ auf bis zu 40 Stunden verlängern sollen. Die zweite Verhandlungsrunde für NRW findet am 14. Dezember 2017 in Wuppertal statt. Bundesweiter Tarifticker 2018

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