Metall- und Elektroindustrie: Gute Chance für AEG Power Solutions – Betriebsrenten gesichert – Insolvenzplan wird bis 22. Februar vorliegen

Arnsberg / Warstein-Belecke. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Das Amtsgericht Arnsberg hat heute (1. Februar 2017) das am 22. November 2016 beantragte Schutzschirmverfahren für die AEG PS eröffnet. Gleichzeitig wurde der vorläufige Sachwalter Dr. Rainer Eckert auch für das weitere Verfahren zum Sachwalter bestellt. Das Gericht hat damit bestätigt, dass weiterhin überwiegende Erfolgsaussichten für eine Sanierung der AEG Power Solutions GmbH bestehen und die Eigenverwaltung keine Nachteile für die Gläubiger bringt – so die Interpretation dieses Schrittes durch das Unternehmen.

Der Start des Verfahrens ist eine gute Nachricht für die Pensionäre, die von der Nachricht des ausbleibenden Geldes kalt erwischt wurden und seit November auf ihre Zusatzrente warten. Durch die Entscheidung des Amtsgerichtes tritt der „Sicherungsfall“ ein und der Pensionssicherungsverein in Köln kommt zum Zug. Zunächst erhalten alle der rund 200 Betriebsrentner noch ein Schreiben, in denen ihre Daten und ihre Kontoverbindung aufgelistet ist. Diese müssen bestätigt werden und dann können die Zahlungen erfolgen. Der Insolvenzplan muss bis zum 22. Februar vorliegen. Wie viele Arbeitsplätze in Belecke verloren gehen ist noch nicht bekannt. Die Gewerkschaften, IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg und ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie in Dortmund, stehen im ständigen Kontakt über die aktuellen Situationen der Planinsolvenz der Firma AEG Power Solutions in Warstein-Belecke!

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