Metall- und Elektroindustrie: Umsatz bei Hella in Lippstadt gesunken – Vorerst keine neuen Stellen

Lippstadt. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert: Der heimische Scheinwerfer- und Autoelektronikhersteller Hella (Stammsitz Lippstadt) will bei sinkender Nachfrage in diesem Jahr weiter beim Personal sparen. Es würden vorerst keine neuen Stellen geschaffen, hieß es bei der Pressekonferenz am Dienstag (14. Januar 2020). Nach den Betriebsferien über die Feiertage gab es im Anschluss daran drei Tage Kurzarbeit im Nordwerk. Mit dem Instrument Kurzarbeit will man auch weiterhin arbeiten, wenn es erforderlich ist.
Für Firmen im Automobilbereich wird es weltweit schwieriger Geschäfte zu machen (siehe auch ver.di Industrie-Report 1/2020) . Bei Hella ist der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/2020 um 3,2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gesunken. Aber laut Geschäftsleitung habe sich Hella besser behauptet als andere Firmen in der Automobil-Branche.

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