Metall- und Elektroindustrie: Kettler-Zukunft bleibt ungewiss – Gespräche in Düsseldorf abgesagt

Kreis Soest / Ense / Werl / Düsseldorf. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Die Lage beim Freizeit-Artikelhersteller Kettler aus Ense spitzt sich weiter zu. Ein Vermittlungsgespräch im NRW-Wirtschaftsministerium fand heute (7. November 2018) nicht statt. Die Heinz-Kettler-Stiftung habe ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt, so ein Ministeriumssprecher. Eigentlich sollte an einem rundem Tisch zusammen mit dem Unternehmen nach einer Lösung geschaut werden.
Das Unternehmen fordert von der Stiftung eine vorübergehende Finanz-Spritze. Sollte es dafür bis morgen aber keine Zusage geben, droht die Geschäftsführung mit dem Aus bei Kettler. Am Freitag könnten die 720 Mitarbeiter an den Standorten in Werl und Ense die Kündigung bekommen.
Kettler steckt seit dem Sommer in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ein möglicher Investor aus Luxemburg zog sich aber wegen der Blockade-Haltung der Heinz-Kettler Stiftung zurück. Das Unternehmen arbeitet nach eigener Aussage weiter an einer möglichen Lösung. Weiter

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