Schuss nicht gehört: Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen weiter ohne nennenswerte Fortschritte

Streik der Redaktionen in OWL – Foto: ver.di

Verleger haben Angebot nur minimal geändert – Reallohnverlust soll weitere 30 Monate dauern

Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. „Offenbar haben die Verleger den Schuss der streikenden Kolleginnen und Kollegen noch nicht gehört: Sie haben ihr vorheriges Angebot nur minimal verändert und wollen den Reallohnverlust für weitere 30 Monate fortsetzen. Und auch wenn es jetzt ein Angebot für eine Mindesterhöhung für Berufseinstiegsgehälter gibt: Das ist insgesamt noch vollkommen ungenügend und provoziert weitere Arbeitsniederlegungen“, konstatierte der Verhandlungsführer der Deutschen Journalistinnen-  und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Matthias von Fintel. Weiter

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