DGB-Chefin Yasmin Fahimi: Der Sozialstaat schützt Beschäftigte – Keine Kürzungen, keine Einschnitte

DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi – Foto: Susi Knoll

Bei Krankheit, im Alter, bei Arbeitslosigkeit: Die Sozialversicherungen sind ein Sicherheitsnetz für Beschäftigte. Dieses Netz finanzieren die Beschäftigten solidarisch mit ihren Beiträgen. Der DGB kritisiert Vorstöße von FDP und Union, den Sozialstaat abzubauen, um damit die Aufrüstung der Bundeswehr zu finanzieren. Beschäftigte brauchen nicht weniger, sondern mehr Schutz in der Arbeitswelt – gerade jetzt.

Unsere Gesellschaft steht mit einer sich stetig verändernden Arbeitswelt vor großen Herausforderungen. Menschen haben Sorge, dass es ihnen in Zukunft schlechter geht. Das nutzen Rechtspopulisten und Extremisten aus. Für den DGB ist deshalb klar: Wer Demokratie will, darf nicht die Sozialleistungen runterschrauben. Menschen müssen abgesichert sein, wenn sie arbeitslos werden oder mit Erwerbsminderung durchs Leben gehen. Sie müssen sich bei Krankheit auf gute Behandlung vor Ort verlassen können. Und auf Weiterbildung, wenn die Arbeitswelt digitaler und klimagerechter wird. Kinder brauchen gute Bildung und im Alter brauchen Menschen eine Rente, die zum Leben reicht. Weiter

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