Streiks zeigen Wirkung: Tarifeinigung bei Tageszeitungen – in drei Erhöhungsschritten werden durchschnittlich 10,5 Prozent mehr erreicht

Warnstreiks in 36 Verlagen und Redaktionen – Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie für Volontärinnen und Volontäre prozentual besonders starke Zuwächse zwischen 11,5 und 16 Prozent

In der zehnten Verhandlungsrunde haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Hamburg auf einen neuen Tarifvertrag für Redakteur*innen an Tageszeitungen geeinigt. Der Tarifeinigung waren bundesweit in 36 Verlagen und Redaktionen Streiks vorausgegangen, die zuletzt bis zu sechs Tage angedauert haben.

“Die Tarifeinigung sieht Gehaltssteigerungen in drei Stufen bis 2027 vor – mit einer durchschnittlichen Erhöhung um zehneinhalb Prozent. Nach Jahren der Reallohnverluste war es höchste Zeit für eine spürbare Korrektur”, sagt ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. „Mit diesem Abschluss erreichen wir für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie für Volontärinnen und Volontäre prozentual besonders starke Zuwächse zwischen 11,5 und 16 Prozent.“ Weiter

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