Tropfen auf den heißen Stein – Zuschüsse für den Zeitungsvertrieb bei fehlendem Gesamtkonzept

Der Bund will den Vertrieb von Tageszeitungen ab 2020 mit 40 Millionen Euro bezuschussen. Den Verlegern ist das zu wenig. In den Parteien ist das Meinungsbild gespalten. Die Zeitschriftenverlage fühlen sich benachteiligt. Und ein Bremer Politiker möchte das Volk über staatliche Pressesubventionen mitbestimmen lassen.

Nach den Plänen der Großen Koalition werden bundesdeutsche Zeitungsverlage demnächst erstmals direkte staatliche Förderung für ihre Zustellkosten erhalten. Einem entsprechenden Antrag hat der Haushaltsausschuss im Bundestag Mitte November zugestimmt. Bis zur Vorlage eines Gesamtkonzepts durch das Bundesarbeitsministerium steht die auf fünf Jahre begrenzte Subvention allerdings unter einem Sperrvorbehalt. Weiter

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