Jetzt seid Ihr dran! Tarifrunde Öffentlicher Dienst (u.a. Musikschulen in kommunaler Trägerschaft) – Aktuelle Informationen, bezirkliche Termine und noch viel mehr…

Startschuss für die Tarifrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen fällt: Jetzt seid Ihr dran!

„Applaus war gestern – heute herrscht Respektlosigkeit!“ So hat der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Gespräche mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zusammengefasst. ver.di war bereit, neue tarifpolitische Wege zu gehen, um in der aktuellen Pandemie-Situation eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Doch die VKA hat die ausgestreckte Hand ausgeschlagen und setzt auf Konfrontation. Das akzeptieren wir nicht. Wir nehmen die Herausforderung an und mobilisieren die Kolleginnen und Kollegen, sich für eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit stark zu machen. Weiter

In eigener Sache: Corona und Gewerkschaftsarbeit in unserem Ortsverein Hellweg-Hochsauerland

Vorsitzender Ludger Wrzesinski, ver.di OV Hellweg-Hochsauerland, Fachbereich (8)  Medien, Kunst und Industrie. Foto: ver.di

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„die Corona-Krise bestimmt bereits geraume Zeit in gravierender Weise unser Arbeitsleben und das gesellschaftliche Miteinander — oder besser formuliert — das gesellschaftliche „Auseinander“. Der einzige Schutz besteht darin, möglichst wenig Kontakte mit anderen Menschen zu haben“. Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, Mund-Nasen-Maske tragen, dies alles erschwert unsere Gewerkschaftsarbeit im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland schon einige Monate. Viele von uns haben Kurzarbeit, teilweise wird auch schon über Stellenabbau verhandelt. Keine erfreuliche Zeit für uns. Über unsere Webseite und unseren Newsletter versuchen wir weiterhin den Austausch von Informationen anzubieten.

Vor den Ferien hätte ich gesagt, lasst uns im August einen Stammtisch in einem Biergarten (mit allen gebotenen Regeln) planen. Jetzt, wo die Fallzahlen wieder steigen, bin ich mir da allerdings nicht mehr so sicher. Es wäre schön, wenn ich von euch Infos für unseren Webauftritt bekommen würde, damit es wenigsten etwas Austausch über die Situationen in den Betrieben und Branchen gibt. Ich würde mich sehr freuen. Bleibt gesund!

Ludger Wrzesinski, OV-Vorsitzender

Online-Workshop: Rechtliche Möglichkeiten für Medienschaffende im Umgang mit Hass und Drohungen im Netz – Referent RA Dr. Jasper Prigge (Düsseldorf)

27.08.2020, 10:30 – 12:30 Uhr

Inhalt

  • Was kann ich tun, wenn ich persönlich von Hassnachrichten oder Fakes betroffen bin?
  • Was bringt der Weg über die Staatsanwaltschaften?
  • Welche Verantwortung tragen Facebook, Youtube & Co.?
  • Was kann ich vom Arbeitgeber/Auftraggeber verlangen? Weiter

Erst Kurzarbeit im Druckbetrieb, dann Kündigung! – Heimische Betriebe der Branche weiten Kurzarbeit aus!

Kreis Soest / Hochsauerland. Im Organisationsbereich unseres Ortsvereins befinden sich zahlreiche Beschäftigte in Druckereien, Verlagen und Industriebetrieben in Kurzarbeit. Oftmals sind es Kolleginnen und Kollegen aus bestimmten Abteilungen, selten die Belegschaft eines ganzen Betriebes. Kündigungen kann der Arbeitgeber auch während der Kurzarbeit aussprechen (sowohl aus personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Gründen). Es muss sich also nach der Einführung der Kurzarbeit die Situation im Unternehmen geändert haben! In Betrieben mit Betriebsrat gibt es  Betriebsvereinbarungen in denen die Kündigung während der Kurzarbeit in einigen Fällen ausgeschlossen wird.

Im Bereich der heimischen Druckereien hat es bereits Kündigungen gegeben, es handelt sich dabei um Unternehmen die keinen Betriebsrat haben. Die Wahl einer Interessenvertretung im Betrieb ist ab fünf Arbeitnehmern möglich. Hierbei hilft die Gewerkschaft ver.di.  Den gekündigten Arbeitnehmern wird der Gang zu ihrer Gewerkschaft oder bei Privatrechtsschutzversicherten (dort muss allerdings Arbeitsrechtsschutz als Leistung aufgeführt sein) zum Fachanwalt für Arbeitsrecht empfohlen. Für eine Kündigungsschutzklage müssen Fristen eingehalten werden. Die gesetzlichen bzw. tariflichen Kündigungsfristen müssen durch den Arbeitgeber eingehalten werden. Weiter

ver.di: UNSERE Service-Leiste für EUCH

Unsere Geschäftsstellen in Dortmund, Hamm, Meschede und Unna sind nun wieder persönlich für euch erreichbar. Natürlich steht die Gesundheit aller Beteiligten hierbei im Mittelpunkt, daher ist das Betreten unserer Büros vorerst nur nacheinander und mit Mund-Nasen-Schutz möglich.

Persönliche Beratungen nur nach vorher vereinbartem Termin (Kontakt). Ganz unkompliziert und rund um die Uhr erreicht ihr uns unter bz.westfalen@verdi.de.

☎️ ACHTUNG: Ab dem 7. Juli hat ver.di in Dortmund eine neue Telefonnummer. Ab dann zu erreichen unter 0231-53420-0.

Corona FAQ

Lohnsteuerservice

Mitgliedsdaten ändern

Mobbingberatung & Selbsthilfegruppe

Rechtsberatung

Rentenberatung

Schwerbehindertenberatung

ver.di-Mitglied werden

Kurzarbeit: Zusätzlich wurde für die Agentur für Arbeit Meschede-Soest eine Hotline, insbesondere für Anliegen der Arbeitnehmer*innen eingerichtet: 02921/106 200
Von Kurzarbeit betroffen? Dein ver­.­di-Mit­glieds­bei­trag sinkt! Weiter

Die Corona-Pandemie beeinflusst auf unbestimmte Zeit unser (Berufs)Leben erheblich. Behörden und Arbeitgeber reagieren mit sehr unterschiedlichen Maßnahmen auf die Pandemie, der Gesundheitsschutz sollte hierbei aber immer im Mittelpunkt stehen. Was Beschäftigte hierzulande zu Einschränkungen des Alltags und der Arbeit wissen und beachten müssen, bei ver.di gibt es Antworten und Handlungsempfehlungen.

Wir aktualisieren die FAQs fortlaufend und berichten über die arbeitsrechtlichen und politischen Fragen bzw. Entwicklungen rund ums Thema Corona unter #VERDI/CORONA

Corona: Die neuesten Zahlen und Fakten vom Robert-Koch-Institut (RKI).  Hier jeweils die Infos und Empfehlungen von den beiden Gesundheitsämtern Hochsauerlandkreis und  Kreis Soest. (immer aktualisiert!!!)

DGB-Jugend fordert mehr Engagement von Betrieben – diese Rechte haben Auszubildende

DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte. Foto: Andreas Pleines

Im August und September beginnt normalerweise für viele Jugendliche das neue Ausbildungsjahr. Doch coronabedingt halten sich in diesem Jahr viele Ausbildungsbetriebe und Jugendliche spürbar zurück. Bislang wurden 43.000 weniger betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum. Die DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte sagte am Freitag (31. Juli 2020) in Berlin:

„Die Betriebe müssen den Arbeitsagenturen schnellstens ihre freien Ausbildungsplätze melden. Wer jetzt an der Ausbildung spart, wird spätestens nach Corona über den Fachkräftemangel klagen. Zurückhaltung ist hier nicht angebracht.“ Den Schulabgängerinnen und Schulabgängern empfahl Conte: „Bewerbt euch jetzt, um erfolgreich ins neue Ausbildungsjahr zu starten. Auch nach dem 1. September kann man jederzeit eine Ausbildung beginnen.“ Weiter

Pressefreiheit in der Corona-Krise

Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Ländern weltweit gravierende Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Regierungen halten Informationen über Ansteckungs- und Todesfälle zurück und versuchen, die Berichterstattung zu manipulieren. Journalistinnen, Journalisten und ihre Redaktionen werden verfolgt oder schikaniert, weil sie unabhängige Informationen verbreiten. Forderungen nach flächendeckender Datenerfassung und nach Strafen für die Verbreitung falscher Informationen werden salonfähig. Inhaftierte Medienschaffende sitzen in überfüllten Gefängnissen mit schlechter Gesundheitsversorgung fest. Akut bedrohte Journalistinnen und Journalisten können wegen geschlossener Grenzen nicht ins Ausland fliehen. Ein Überblick

A R B E I T S R E C H T : Urlaub im Corona-Risikogebiet – was bedeutet das für Arbeitnehmer? – Und was ist überhaupt ein „Corona-Risikogebiet“?

Sommerferien: Urlaubszeit in Corona-Zeiten. Einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden den Urlaub in diesem Jahr in „Corona-Risikogebieten“ verbringen – ob wissentlich oder unwissentlich. Denn viele wissen nicht, was überhaupt die Definition für ein „Corona-Risikogebiet“ ist. Was aber bedeutet eine Reise in ein Risikogebiet für den Job und die Rückkehr zur Arbeit nach den Ferien? Kann mein Arbeitgeber einen Urlaub wegen des Reiseziels ablehnen? Was ist, wenn ich nach dem Urlaub in Quarantäne muss? Kann mein Arbeitgeber mich abmahnen oder mir gar kündigen? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Weiter

Metall- und Elektroindustrie: Verhandlungen über den Stellenabbau bei Hella in Lippstadt beginnen

Lippstadt. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Beim Autozulieferer Hella (Stammsitz in Lippstadt) beginnen in der nächsten Woche die Verhandlungen über den Abbau von 900 Arbeitsplätzen. Sie sollen in Lippstadt in der Verwaltung aber in der Masse in der Forschung des Unternehmens wegfallen. Zugleich will man entsprechende Stellen an Standorten im Ausland schaffen. Laut der Geschäftsleitung muss Hella sparen um international konkurenzfähig zu bleiben. Betriebsrat und Gewerkschaft befürchten, das sich der Konzern selbst schaden könnte. Geballtes Wissen der Lippstädter Ingenieure geht dem heimischen Autozulieferer  verloren und wandert in andere Unternehmen ab. Fraglich ist was man an den ausländichen Standorten für Ersatz bekommt.

Von den 700 kostenlosen Wochenzeitungen,

die in Deutschland zur Wochenmitte erscheinen, seien seit März rund 40 Prozent zeitweise eingestellt worden. Besonders bitter: Knapp 100 Titel (14 Prozent) davon seien dauerhaft verschwunden, so ein Sprecher des  Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA).

Stadtmagazin: Coolibri gestutzt oder erledigt?

Dortmund. Mit dem „Coolibri“ steht das letzte Stadtmagazin des Ruhrgebiets vor einer ungewissen Zukunft. 37 Jahre hatte das Heft die Bewohner der Metropolenregion mit Tipps und Terminen sowie Hintergrundstorys versorgt. Zuletzt waren die Werbeanzeigen rückläufig, die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass zahlreiche Events ausgefallen sind und dem Magazin somit der Kern der Berichterstattung wegfiel. Mit dem Juli-Heft 2020 erschien die vermeintlich letzte Druckausgabe. Weiter

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