Thomas-Valentin-Stadtbücherei Lippstadt: 6. Juli – Mo Asumang liest aus ihrem Buch Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis

Lesung – mit: Mo Asumang – Donnerstag 6. Juli 2017

In ihrem Buch „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“ berichtet sie von ihrem spektakulären, sehr persönlichen Experiment, als Afrodeutsche die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern zu suchen und sich ihnen entgegenzustellen – etwa unter 3.000 Neonazis auf dem Alexanderplatz in Berlin oder bei einem bekannten Anwalt der rechten Szene. Mit ihren Fragen entlarvt sie die Rassisten. Mo Asumang (PDF 992 kb)

Handlungsempfehlungen für Aus- und Weiterbildung in der Metall- und Elektroindustrie

Damit Ausbildung auch in der Digitalisierung erfolgreich bleibt

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert: Digitalisierung und Industrie 4.0 stellen neue Ansprüche an die Kompetenzen und Qualifikationen der Beschäftigten. Um die Aus- und Fortbildung in der Metall- und Elektroindustrie für diese Herausforderung stark zu machen, haben die Sozialpartner gemeinsame Handlungsempfehlungen entwickelt – die nun mit den zuständigen Bundesministerien abgestimmt werden. Weiter

ver.di Bezirk Hellweg-Hochsauerland: Sprechstunde

bezirk-hellweg-hochsauerland1Lippstadt. Die  nächste Sprechstunde des ver.di Bezirks Hellweg-Hochsauerland  in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Steinstraße 9 in Lippstadt findet  am Mittwoch, dem 5. Juli  2017 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt.

Die Rechtssekretärin des ver.di-Bezirks Hellweg-Hochsauerland, Jutta Scheffler, steht dort zur Beratung zur Verfügung.  Interessierte Mitglieder können vorab unter 02 91/95 29 30 einen Termin vereinbaren.

Krankenversicherung: Boss, wo bleibt deine Hälfte?

Arbeitgeber sollen wieder den gleichen Anteil in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wie die Beschäftigten einzahlen, fordert der DGB. Mit einer Kampagne machen die Gewerkschaften Druck.

Die Zeiten, in denen sich Arbeitgeber und ArbeitnehmerInnen die Beiträge zur GKV geteilt haben, sind schon lange vorbei. Seit 2005 müssen ArbeitnehmerInnen einen Zusatzbeitrag leisten, während die Beiträge der Arbeitgeber nicht erhöht wurden. 2011 wurden ihre Beiträge bei 7,3 Prozent eingefroren. Der Arbeitnehmeranteil liegt inzwischen im Schnitt bei 8,4 Prozent. Seit 2015 darf jede Krankenkasse selbst über den Zusatzbeitrag für ihre Mitglieder entscheiden. Beschäftigte zahlen so durchschnittlich 400 Euro mehr als ihre Arbeitgeber. Damit soll Schluss sein. Unter dem Motto „Hey Boss, wo bleibt deine Hälfte?“ werben DGB und Gewerkschaften für eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Weiter

Altersversorgung im öffentlichen Dienst: ver.di mit Arbeitgebern über Startgutschriften einig

ver.di hat sich mit den Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes auf ein Eckpunktepapier zur Neuberechnung der so genannten Startgutschriften für rentenferne Versicherte geeinigt. Dabei sei eine ebenso rechtssichere wie für die Finanzierungssysteme der Zusatzversorgungskassen neutrale Lösung gefunden worden. „Wir gehen davon aus, dass mit dem Kompromiss zurzeit eine weitgehende Umlage- und Beitragsstabilität erreicht wurde“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper. Betroffen sind bundesweit mehrere hunderttausend Versicherte der öffentlichen Zusatzversorgung. Weiter

Öffentliches Gautschen 15. Juli 2017 in Geseke: Das Gautschkollegium wird weiblicher

Samstag, 15. Juli 2017, 16.00 Uhr –  800 Jahre Stadtrechte Geseke – 125 Jahre Geseker Zeitung – 150 Jahre Gewerkschaft der Buchdrucker – Öffentliches Gautschen auf dem Marktplatz in Geseke durch das Gautschkollegium des ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Fachbereich (8) Medien, Kunst und Industrie in Zusammenarbeit mit dem Medienhaus Laumanns. Die Belegschaften im Gewerbe werden weiblicher, also unser Gautschkollegium auch. Mareike Alsdorf wurde zur Packerin berufen und Schwammhalterin ist die Wiederholungstäterin Martina Beckschulte. Musikalisch wird die Veranstaltung durch die Musikfreunde Dedinghausen – Spontan und Ungezwungen e.V. begleitet. Unser Festzug startet  von der Geschäftsstelle Geseker Zeitung zur Bühne auf dem Markt.

Sommer 2017: Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen einen erholsamen und schönen Urlaub!

Wie viele Urlaubstage stehen mir als Arbeitnehmer im Jahr zu? Gesetzlich? Tariflich?

Ein Hauch von Südsee am Ostseestrand von Scharbeutz (Foto: Ludger Wrzesinski)

Ein Hauch von Südsee am Ostseestrand von Scharbeutz (Foto: Ludger Wrzesinski)

Kreis Soest / Hochsauerland. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, FB (8) Medien, Kunst und Industrie informiert: Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub (§ 1 BUrlG / Bundesurlaubsgesetz). Der Urlaub beträgt mindestens 24 Werktage. Bei sechs Werktagen pro Woche bedeutet das 4 Wochen Urlaub. Diesen Anspruch haben auch Teilzeitbeschäftigte. Allerdings zählen bei ihnen die freien Werktage mit. Wer z.B. nur samstags arbeitet, hat nicht 24 Samstage Urlaub, sondern 4 Wochen, also 4 Samstage. In der Regel gelten die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers, sie können jedoch zurückstehen, wenn dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer entgegen stehen, die unter sozialen Gesichtspunkten Vorrang haben.

Vom freien Sonntag bis zu 6 Wochen Tarifurlaub war ein langer Weg. Ohne die Gewerkschaften würde unser Anspruch auf Urlaub auch heute noch sehr mager ausfallen.

Hier nur ein Beispiel: Der tarifliche Jahresurlaub beträgt für die Arbeitnehmer der Druckindustrie  30 Arbeitstage (Montag bis Freitag) = 6 Wochen. Mitglied sein lohnt sich! Tarifverträge schließt die Gewerkschaft ver.di für ihre Mitglieder ab!

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