Verhandlungen für Tageszeitungsredaktionen ergebnislos unterbrochen – Streiks gehen weiter

Erst mal Funktstille nach zwölf Stunden Tarifrunde: Kein neuer Termin vereinbart!

Ohne Ergebnis wurden die Tarifverhandlungen für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten unterbrochen. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart: „Die im Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) organisierten Verleger treten auch nach einer zwölfstündigen fünften Verhandlungsrunde auf der Stelle und sind nach wie vor nicht in der Lage, ihren Redaktionen echte Reallohnsteigerungen anzubieten. Die werden sich nun weiter mit Streiks dagegen wehren, von der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt zu werden“, kündigte der Verhandlungsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Matthias von Fintel, an. Weiter

Noch zu wenig Schutz für Whistleblower

Die EU-Kommission hat einen Richtlinienentwurf vorgestellt, der Whistleblowern mehr Rechtssicherheit geben soll. Informanten, die ungesetzliche Praktiken enthüllen, sollen in der EU in Zukunft besser vor Entlassung oder sonstigen Repressalien geschützt werden. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, wie man so schön kommentiert. Er kommt allerdings spät und ist schon vom Ansatz her mit Mängeln behaftet. Weiter

Streikende Redakteure der Lippstädter Zeitung Der Patriot nehmen am Demo-Zug in Bielefeld teil

Berlin / Bielefeld / Lippstadt. Während die Tarifverhandlungen am heutigen Mittwoch (25. April 2018) ab 12 Uhr in Berlin gestartet sind, gibt es parallel dazu eine Streik-Aktion in Bielefeld mit dabei ist die Redaktion Der Patriot aus Lippstadt.  Nach einer kleinen Kundgebung gab es eine Menschenkette zwischen der Westfalen-Blatt-Redaktion und der NW-Redaktion. Daran anschließend  zog der Demo-Zug durch die Altstadt zum Haus der Kirche. Dort gab es 13.30 Uhr einen Imbiss für die streikenden Kolleginnen und Kollegen aus den dort versammelten Redaktionen. Foto: Cordes

Wie sich die Digitalisierung in der Arbeitswelt auswirkt

Untersuchung des Instituts für Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen

Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt – aber nicht nur die Technik, auch wirtschaftliche und soziale Faktoren spielen dabei eine Rolle: Wie sich Innovationen, Beschäftigung und Arbeitsplatzqualität wechselseitig beeinflussen, untersuchte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem internationalen Forschungsprojekt. Die Ergebnisse sind im aktuellen IAQ-Report 2018-03 veröffentlicht. Zur Zusammenfassung: [Link] Zum IAQ-Report: [Link]

Druckindustrie / Papierverarbeitung: Dreimal Nein zur Betriebsrente – Häufigste Antwort der Betriebsräte

Neues Gesetz bringt keine Verbesserung | Besser wäre die Stärkung der gesetzlichen Rente

Ein dreifaches Nein, so lauteten die Antworten auf den meisten Fragebögen, die ver.di an Betriebsräte in Betrieben der Druckindustrie und der Papierverarbeitung verschickt hatte. Anlass war ein neues Gesetz, das 
Betriebsrenten fördern soll. Angesichts der aktuellen Nein-Antworten scheint das dringend notwendig. Weiter

DGB: 1. Mai 2018 – Kulturschmiede Arnsberg: Wieviel Arbeitszeit gehört zum Leben?

Zeitungsstreik nimmt weiter an Fahrt auf

Morgen wird in Berlin zum fünften Mal über die Gehälter und Honorare der rund 13000 Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen verhandelt. Bisher gab es wenig Erfreuliches zu vermelden – bis auf die bundesweiten Streiks, an denen sich vor der letzten Verhandlungsrunde etwa 1000 Beschäftigte beteiligt hatten. Bereits seit gestern ist die Warnstreikwelle nun wieder am Rollen. Und: Anders als sonst finden die Zeitungsstreikenden diesmal auch mediales Gehör. Bis heute haben mehrere große Blätter über ihren Kampf für mehr Geld und Wertschätzung berichtet. Weiter

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