Do. 23. November: Jubilarehrung des OV Hellweg-Hochsauerland FB (8) Medien, Kunst und Industrie

JubilarehrungDer ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Fachbereich (8) Medien, Kunst und Industrie wird seine diesjährigen Jubilare am Donnerstag, dem 23. November 2017, 19.30 Uhr im Gasthof Hoppe, Lanfer 62 (An der B 55) in 59581 Warstein-Belecke ehren! Anmelden –  alle Kolleginnen und Kollegen unseres Ortsvereins sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Anfahrt

Tarifverträge stärken!

Seit zwei Jahrzehnten schwindet die Reichweite von Tarifverträgen. Das, was ver.di, IG Metall und Co. aushandeln, kommt heute nur noch bei drei von fünf Beschäftigten an. Seit 2001 ist die Zahl der Beschäftigten mit Tarifschutz um fast 1,3 Mio. Menschen zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten ohne Tarifvertrag um 4,3 Mio. Personen. Weniger Tarifschutz bedeutet weniger Lohn, längere Arbeitszeiten, unsichere Jobs, weniger Urlaub und weniger Entwicklungschancen. Zudem wachsen ohne Tarifverträge die Einkommensunterschiede. Weiter

Lokalfunk NRW: Erste Warnstreiks der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Meschede / Soest. Die Kolleginnen und Kollegen der heimischen Sender Hellweg Radio und Radio Sauerland schauen heute gespannt auf die ersten Aktionen in den NRW-Lokalsendern.

Am Dienstag (21. November 2017), ab 8 Uhr streiken die fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lokalfunksender Radio Wuppertal, Radio Essen und Radio Köln. In vielen anderen Stationen sind zusätzlich zur Unterstützung kleinere Aktionen geplant. Die letzten Arbeitsniederlegungen gab es in den heimischen Sendern 1993.

In Köln und Wuppertal sind die kompletten Frühteams im Ausstand. In Essen ist der freie Frühmoderator auf sich allein gestellt – hier fallen z.B. die lokalen Nachrichten um halb aus.

Die Gewerkschaften ver.di und DJV NRW haben die Beschäftigten zu dem Warnstreik aufgerufen, um in den laufenden Gehaltstarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Seit dem 20. April hat es fünf Verhandlungsrunden gegeben, die zu keinem Ergebnis geführt haben. Das letzte Angebot der Arbeitgeber lag unter der Inflationsrate.

Die Arbeitgeber boten im September bei der letzten Verhandlungsrunde 2,1 Prozent ab dem 1.10.17 bei 24 Monaten Laufzeit oder einmalig 600 Euro bis Mitte 2018. Der letzte Tarifvertrag ist zum 30.4. 2017 ausgelaufen. Der Warnstreikaufruf gilt bis 10 Uhr. Der Termin für die nächste Verhandlungsrunde steht noch nicht fest.

Weitere Infos erteilt: Christof Büttner, ver.di NRW Bereich Medien, Telefon 02 11/6 18 24-332
E-Mail:

DGB fordert Politik zum Handeln auf

Zu den abgebrochenen Jamaika-Sondierungen sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Montag in Berlin:

„Seit Beginn des Wahlkampfs befindet sich Deutschland politisch im Stillstand. Mit dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen hat die FDP gezeigt, dass ihr ihre Klientelpolitik wichtiger ist als die in Deutschland und Europa dringend anstehenden Modernisierungs- und Reformprojekte. Deutschland steht vor einem massiven Strukturwandel, der zukunftsfähige Antworten braucht. Jamaika war offensichtlich nicht in der Lage, darauf kohärente Antworten zu geben, mit denen das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückgewonnen werden kann.

Wir brauchen aber eine handlungsfähige Mehrheit für notwendige Reformprojekte und fordern die Parteien auf, sich dieser Verantwortung zu stellen und alle möglichen Lösungen zu prüfen. Stillstand ist keine Haltung. Neuwahlen können nur Ultima Ratio sein.

Was Deutschland dringend braucht, ist keine Reichtumspflege, sondern gerechte Steuern, um den Investitionsstau endlich aufzulösen. Wir brauchen eine sozial-ökologische Modernisierung mit mehr Sicherheit und Souveränität für die Beschäftigten. Die Parteien müssen sich der Herausforderung stellen, die digitale Arbeitswelt im Interesse der Beschäftigten sozial gerecht zu gestalten.“

BR-Wahl 2018: Die Mitbestimmer

Alle vier Jahre werden sie gewählt, die Betriebsräte, immer zwischen dem 1. März und 30. Mai. Das nächste Mal werden sie 2018 gewählt. Die Menschen, die sich für die Beschäftigten stark machen, die dafür sorgen, dass die Beschäftigten gehört werden, wenn es um die Ausgestaltung ihrer Arbeitsbedingungen geht. Die zur Seite stehen, wenn jemand gekündigt werden soll oder gemobbt wird. Die Gesundheitsprogramme durchsetzen, damit Arbeit nicht kaputt macht. Die auf die Einhaltung von Dienstplänen achten. Kurzum: Die mitbestimmen, wenn es um wichtige Entscheidungen eines Unternehmens geht, die sich auf die Beschäftigten in der einen oder anderen Form auswirken. Wer im Betrieb noch keinen Betriebsrat, kurz BR, hat, findet bei ver.di jederzeit Unterstützung, einen zu gründen, und auch dann, wenn es bereits einen gibt. Weiter

Einladung: Wie ist der ACE für die Zukunft gerüstet?

Kreis Soest. Der Auto Club Europa –ACE- lädt alle Mitglieder aus Soest und Umgebung zu einem Info-Abend ein. über 100.000 Einsätze werden Jahr für Jahr durch den ACE-Euro-Notruf in Stuttgart schnell und zuverlässig organisiert – da wird vor Ort repariert, wenn‘s „dicke“ kommt auch abgeschleppt, es wird für Übernachtungen, Mietwagen … gesorgt. Damit es weiter geht.

Aber welche Strukturen ermöglichen die schnelle Hilfe und wie ist der ACE für die Zukunft gerüstet? Welche Vorteile haben ACE-Mitglieder neben der klassischen Pannenhilfe und welche Partner stehen uns dabei zur Seite? Wo ist der ACE sonst noch aktiv und wie sieht es mit der Mitgliederentwicklung aus? Und wie kann ich mich ehrenamtlich im ACE engagieren?

Roger Zwiehoff, Regionalbeauftragter Club NRW informiert in seinem Vortrag ausführlich über die Leistungen des ACE und beantwortet gerne all Ihre Fragen. Zur ACE-Homepage

Wann: Dienstag, 28. November 2017, 18:30 Uhr

Wo: Hotel Drei Kronen, Jakobistraße 37, 59494 Soest

Mit freundlichen Grüßen

Karl Jacobs (ACE-Beauftragter für den Kreis Soest),  Tel.: 0160 97553296, Mail: karljacobs@web.de

Volontariat im Journalismus – Der neue Volo-Ratgeber kann jetzt bei ver.di bestellt werden!

Für die meisten jungen Menschen, die im Journalismus Fuß fassen wollen, ist ein Volontariat das erträumte Ziel. Mit rund hundert Mitbewerberinnen und Mitbewerbern konkurrieren sie um einen der begehrten Volontariatsplätze. Doch wenn es dann geschafft ist, kann das Erwachen aus dem Volo-Traum ziemlich hart werden und sich die Wirklichkeit als viel rauer und vielleicht auch viel weniger journalistisch erweisen als gedacht.

Allerdings gibt es auch Schwarze Schafe bei den Anbietern journalistischer Volontariate, die sich nicht an das im Tarifvertrag geregelte Gehalt halten. Daneben gibt es aber auch Ausbildungen, die ein ganz anderes Ziel als den Journalismus haben. In den großen Sendern gibt es Volontariate für wissenschaftliche Dokumentare und Aufnahmeleiterinnen, für Medienarchivare und Requisiteurinnen. Museen suchen Volontäre, PR-Agenturen stellen Volontärinnen ein und auch Schulbuchverlage verwenden für ihren Berufsnachwuchs den Begriff „Volontär“. Weiter

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