Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken!

Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auch unter www.rente-muss-reichen.de.

ver.di-Reise: Silvester in Leipzig – Mit Kultur und Genuss ins neue Jahr 2018

  • 4-tägige Silvesterreise
  • Halbpension (u.a. Abendessen in Auerbachs Keller)
  • Silvesterparty in der Leipziger Oper
  • viele Besichtigungen und Führungen inklusive

Was fällt einem alles zu Leipzig ein! Bach und Thomaner, Gewandhaus und Oper, Schiller und Goethe. Aber auch das: die Mädlerpassage und Jürgen Schneider, süßer Kaffee und scharfes Kabarett, traditionelle Universitäts- und vitale Studentenstadt. Schließlich, aber natürlich nicht zuletzt: der Mauerfall und die Montagsdemonstrationen. All dies wird bei unserem Besuch und den Stadtrundgängen eine Rolle spielen. Silvester feiern wir hier etwas anders: Wer möchte, kann am späten Nachmittag das traditionelle Konzert von Beethovens IX. Sinfonie im Gewandhaus besuchen (Eintrittskarten zubuchbar). Bei einem gemeinsamen Silvestermenu in ruhiger Atmosphäre genießen wir die (vor-)letzten Stunden des Jahres. Die allerletzte Stunde und den Jahreswechsel jedoch erleben wir bei der Silvesterparty in den Foyers der Leipziger Oper. Ob in gemütlicher Lounge- und Tanzatmosphäre oder zu Discoklängen – die Zeit bis Mitternacht wird viel zu schnell vergehen. Weiter

Metall- und Elektroindustrie NRW: Gewerkschafter fordern sechs Prozent Entgelderhöhung

Kreis Soest / Hochsauerland. Rund sechs Prozent mehr Geld – diese Tarifforderung empfiehlt die Tarifkommission der IG Metall NRW, darunter auch die ver.di-Vertreter Gabi Heilig und Manfred Possienke (beide OV Hellweg-Hochsauerland), dem IG Metall-Vorstand für die Metalltarifrunde 2018.

Außerdem sollen alle IG Metall-Mitglieder das Recht haben, bis zu zwei Jahre ihre Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden zu reduzieren. Dabei soll der Einkommensverlust ganz oder teilweise vom Arbeitgeber ausgeglichen werden – wenn die Arbeitszeit wegen belastender Arbeitszeiten wie Schichtarbeit verringert werden soll, wegen Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen. An dritte Stelle steht die Forderung nach einem freien Tag vor jeder Abschlussprüfung für die Auszubildenden. Das hat die nordrhein-westfälische Tarifkommission der IG Metall am 14. September im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel für die Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Der neue Tarifvertrag soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten.

IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Knut Giesler sagte: „Wir wollen durchsetzen, dass jeder und jede Beschäftigte die Arbeitszeit reduzieren kann, wenn er oder sie es für nötig erachtet. Dabei sollen diejenigen, die physisch und psychisch erschöpft sind, weil sie jahre- oder jahrzehntelang in belastenden Arbeitszeitsystemen gearbeitet haben, einen Entgeltausgleich erhalten. Dasselbe sollte für die Kolleginnen und Kollegen gelten, die ihre Kinder betreuen oder ihre Angehörigen pflegen.“

Netzwerk Geseker Betriebsräte informiert über Übergang Schule-Beruf: „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Geseke. Damit der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt gibt es in Nordrhein-Westfalen ein spezielles Landesprogramm unter dem Namen „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Darin arbeiten Kommunen, Jugendhilfe, Arbeitgeber und Gewerkschaften zusammen. „Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für Berufsausbildung oder Studium zu eröffnen und durch eine effektive Koordinierung unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt nachhaltig unterstützt.“ Auch für Betriebsräte ist dies ein wichtiges Arbeitsfeld; deshalb ist „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Thema beim nächsten Treffen des Geseker Betriebsrätenetzwerkes am 26. September ab 10:30 Uhr im Geseker Hotel/Restaurant Feldschlößchen.

Als sach- und fachkundiger Referent steht dabei Norbert Wichmann, beim DGB in NRW zuständig für Bildung, Berufliche Bildung und Handwerk, zur Verfügung. Eingeladen sind alle Interessierte, die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter Telefon 02943/49245, Fax 02943/49215 oder Email (DGB-Kreis-Soest@web.de) wird gebeten.

Wer gründet einen Stammtisch in Geseke für unsere Mitglieder aus der Papierverarbeitung??

Geseke. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Fachbereich (8) Medien, Kunst und Industrie sucht einen Organisator aus der Mitgliedschaft für einen „offenen Stammtisch in Geseke“. Dort könnten sich die Mitglieder gemeinsam über politische Themen und betriebliche Sorgen austauschen. Zum Thema gemacht werden könnten auch die Betriebsratswahlen und die aktive Einbindung unserer Mitglieder aus Geseke bei den nächsten ver.di-Wahlen. Auch könntet ihr die Arbeit im Ortsverein mitgestalten. Wir meinen: Nicht nur wählen lassen, sondern sich auch einbringen. Die Getränke übernimmt der Ortsverein. Wer dies organisieren möchte meldet sich bitte über unser Kontaktformular.

Instant-Politik auf dem Vormarsch

Immer wieder hört man in diesen Tagen: So langweilig wie der Bundestagswahlkampf 2017 war noch nie einer. Vermutlich lässt sich die geringe Begeisterung darauf zurückführen, dass nach allen Umfragen die Entscheidung über die Kanzlerschaft seit Monaten gefallen zu sein scheint. Nicht nur die Kandidat_innen schwächelten. Auch bei den Medien gab es weniger Licht als Schatten. Weiter

Ludger Wrzesinski (langjähriger Betriebsrat): Wissen weitergeben – Vorbereitungen für die BR-Wahlen im nächsten Frühjahr sollten jetzt beginnen

Ludger Wrzesinski, Vorsitzender des ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland im Fachbereich (8) Medien, Kunst und Industrie

Kreis Soest / Hochsauerland. Im kommenden Frühjahr werden bundesweit neue Betriebsräte gewählt. Vom 1. März bis zum 30. Mai 2018 dauert der Wahlzeitraum der turnusgemäßen Wahlen, die alle vier Jahre stattfinden. Noch lange hin, mag manch einer meinen, aber gerade was die Findung und Ansprache neuer Kandidat/innen angeht, sollte man keine Zeit verstreichen lassen. „In vielen Betrieben zeichnen sich spätestens bei der Wahl im Jahr 2022 Generationswechsel ab“, so Ludger Wrzesinski, OV-Vorsitzender und langjähriger Betriebsrat der Laumanns Firmengruppe, Lippstadt. Um der nachfolgenden Generation auch genügend Zeit zu lassen, in die verantwortungsvolle Aufgabe eines Betriebsrats hineinwachsen zu können, sollte auch die kommende Wahl genutzt werden, um potenzielle Nachfolger/innen aufzubauen.

Die rechtzeitige Suche nach Kandidat/innen gilt nach Ansicht von Wrzesinski aber nicht nur für Kandidat/innen, sondern auch bei Wahlvorständen und Vertrauensleuten, die in vielen heimischen Betrieben die Wahlen vorbereiten und geeignete Kandidat/innen ansprechen. Wichtig sei es vor allem, Wissen und Erfahrungen rechtzeitig weiter zu ­geben, damit es nicht verloren geht.

ver.di unterstützt Wahlvorstände und Gewählte mit zahlreichen Bildungsangeboten (https://bildungsportal.verdi.de) und durch die Gewerkschaftssekretär/innen vor Ort. Betriebe, in denen es noch keinen Betriebsrat gibt, können übrigens jederzeit eine solche Interessenvertretung wählen. Wer darüber nachdenkt, sollte unbedingt Kontakt zum zuständigen ver.di-Bezirks aufnehmen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

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