Bei Spotify wird ein Betriebsrat gewählt

Nach dem Bekanntwerden einer Kündigungswelle soll der Streamingdienst für Musik und Podcasts in Deutschland bald einen Betriebsrat bekommen. Nachdem Tech-Firmen und Start-ups lange Zeit als betriebsratsfeindlich galten, erlebt die Arbeitnehmervertretung hier gerade ein Comeback. Nach Twitter, organisieren sich nun auch die Mitarbeiter*innen bei Spotify. ver.di unterstützt das Vorhaben der Beschäftigten. Weiter

Bertelsmann/RTL kündigt mehr als 700 Beschäftigte: ver.di kritisiert Zerschlagung von Magazinverlag

Die fehlgeleitete Strategie aus Gütersloh schneidet dem Medienstandort Hamburg und der Presselandschaft ein großes Stück Vielfalt heraus“

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Zerschlagung und die Kündigung von Beschäftigten in dem europaweit anerkannten Zeitschriftenverlag RTL, ehemals Gruner+Jahr. ver.di geht wegen der verbreiteten Teilzeit im Verlag von deutlich mehr Personen aus, die von Kündigungen betroffen sein werden. Bertelsmann CEO Thomas Rabe hatte die Streichung von 700 Stellen am Hamburger Standort während einer Beschäftigtenversammlung verkündet. Weiter

Medienmoral NRW: Unternehmensgruppe Aschendorff stellt sämtliche Anzeigenblätter zum 1. Mai 2023 ein – Zeitgleich verschwindet auch OWL am Sonntag

Grund: Drastisch gestiegene Kosten für Papier und Zustellung – Es muss mit betriebsbedingte Kündigungen in gravierendem Ausmaß gerechnet werden

Münster / Bielefeld. Folgende Meldung findet man auf Medienmoral NRW (mehr …):

Die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Aschendorff hat jetzt via Hausmitteilung bekannt gegeben, dass zum 1. Mai 2023 sämtliche Anzeigenblätter eingestellt werden. In Münster und im Münsterland betrifft dies alle Hallo- und Blickpunkt-Ausgaben, die Grenzland Wochenpost, den Stadtanzeiger Coesfeld/ Dülmen, die Wir in Steinfurt, die Dreingau Zeitung sowie das Lengericher Wochenblatt. Die kumulierte Auflage dieser Titel liegt nach Verlagsangaben bei 362.000 Exemplaren.
Als Gründe dafür werden in der Hausmitteilung „nie dagewesene Kostensteigerungen“ genannt. Dreifach höhere Papierkosten, gestiegen Energiekosten und der Anstieg des Mindestlohns um 22 %. Das hätte in der Summe den Anzeigenblättern die wirtschaftliche Basis entzogen. Der Verlag wolle sich mit dieser „ganz bewußten Entscheidung“ auf die gedruckte und digitale Tageszeitung und Bezahlprodukte fokussieren. Die Maßnahmen habe personelle Einschnitte in der Vermarktung, der inhaltlichen Herstellung, technischer Produktion und Zustellung zur Folge. In den mitbestimmten Betrieben laufen dazu schon seit dieser Woche Gespräche mit den Gremien, heißt es.
Es muss mit betriebsbedingte Kündigungen in gravierendem Ausmaß gerechnet werden, insbesondere beim Tochterunternehmen Aschendorff direkt, das für die Zustellung zuständig ist. Zeitgleich mit den Anzeigenblättern, das hat jetzt die Chefredaktion auf Nachfrage bestätigt, wird das in Bielefeld herausgegebene Sonntagsblatt OWL am Sonntag ebenfalls eingestellt. Der Titel gehört zum Westfalen-Blatt, das zur Unternehmensgruppe Aschendorff gehört. Das Unternehmen, so heißt es in einem Schreiben der Chefredaktion, werde versuchten die Veränderungen mit Augenmaß und entsprechend seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Betroffenen umzusetzen. In Bielefeld haben die Beschäftigten von der Einstellung von OWL am Sonntag aus dem Radio erfahren.
Nur damit man mal die Dimensionen sieht: Nach Berechnungen des Betriebsrats aus der Aschendorff Logistik wird sich die Gesamtzahl der Entlassungen im Bereich der Westfälischen Medienholding (also Aschendorff in Münster, Münsterland und OWL) auf etwa 2500 (!) aufaddieren, das ist in etwa die Hälfte der Gesamtbelegschaft, die von den Zusteller*innen dominiert wird!Die Zustellgesellschaften sind halt sehr groß. Allein die Tageszeitungszustellgesellschaft Aschendorff Logistik hat um die 1000 Leute. Die Gratiszeitungszustellgesellschaften haben noch mal mehr Mitarbeiter als die jeweiligen Tageszeitungszustellgesellschaften

Ein Großteil des Produktes Hallo in Münster bestand aus Beilagen von Aldi, Lidl, Marktkauf, Rossmann, E Center, Rewe etc.pp.

Krieg in der Ukraine und kein Ende? Mögliche Wege zu einer Friedenslösung

Darüber wollen wir diskutieren, mit Andreas Zumach, Internationaler Journalist. Am Mittwoch, den 22. Februar 2023, um 19.00 Uhr Freizeitzentrum Lüner Höhe Kamen, Ludwig-Schröder-Straße 18.

Seit dem 24. Februar 2022 tobt ein verheerender Krieg in Europa. Russlands Präsident Putin hat die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen. Es werden Städte, Dörfer und die Infrastruktur zerstört und dem Erdboden gleichgemacht. Zigtausende Menschen sind diesem sinnlosen Krieg zum Opfer gefallen. Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Auch Deutschland und Europa sind unmittelbar betroffen. Weiter

Papierverarbeitung: Abschlussnah ist anders!

Die erste Verhandlungsrunde in der Papierverarbeitung liegt hinter uns. Am 26. Januar legte der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) nach eigener Aussage ein „abschlussnahes“ Angebot vor.

In Wahrheit bleibt es aber weit hinter der Forderung der Kolleginnen und Kollegen zurück! Die Arbeitgeberseite hat ver.di folgendes Angebot unterbreitet: Weiter

Presseausweis 2023 für Profis

Auch im Jahr 2023 gibt es wieder einen neuen Presseausweis mit neuer Farbstellung und weiteren Sicherheitsmerkmalen. Der Presseausweis bleibt ein wichtiges Recherchewerkzeug für alle hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten. Denn der Presseausweis von Deutschem Presserat, dju, DJV, BDZV, VDZ und VDS ist und bleibt der Ausweis für die Profis.

Der Presseausweis ist klein, handlich, fälschungssicher – und mit keinem anderen zu verwechseln, denn er ist auch markenrechtlich geschützt. Der Presseausweis für 2023 kann bei den Landesbezirksbüros des Fachbereichs Medien in ver.di beantragt werden. Weiter

Dieter Tuschen: Spendenkonto für weiteren Hilfstransport in die Ukraine eingerichtet

Geseke / Kreis Soest. Unser stellv. OV-Vorsitzender Dieter Tuschen (ver.di Hellweg-Hochsauerland, Bereich Medien, Kunst und Industrie) hat weite Teile von Russland, Belarus und der Ukraine in der Vergangenheit mit verschiedenen Hilfsprojekten bereist.  Als Vorsitzender vom Hilfswerk Neue Bildpost, will er nun den Menschen in der Ukraine mit einem weiteren Hilfstransport dringend benötigte Medikamente für Krebskranke bringen lassen.

Dafür ist ein Spendenkonto eingerichtet: Neue-Bildpost-Hilfswerk, Stichwort: Ukraine, IBAN: DE14 4645 1012 0050 0030 03, BIC: WELADED 1 MES.

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