Sommer 2019: Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen einen erholsamen und schönen Urlaub!

Wie viele Urlaubstage stehen mir als Arbeitnehmer im Jahr zu? Gesetzlich? Tariflich?

Ein Hauch von Südsee am Ostseestrand von Scharbeutz (Foto: Ludger Wrzesinski)

Ein Hauch von Südsee am Ostseestrand von Scharbeutz (Foto: Ludger Wrzesinski)

Kreis Soest / Hochsauerland. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, FB (8) Medien, Kunst und Industrie informiert: Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub (§ 1 BUrlG / Bundesurlaubsgesetz). Der Urlaub beträgt mindestens 24 Werktage. Bei sechs Werktagen pro Woche bedeutet das 4 Wochen Urlaub. Diesen Anspruch haben auch Teilzeitbeschäftigte. Allerdings zählen bei ihnen die freien Werktage mit. Wer z.B. nur samstags arbeitet, hat nicht 24 Samstage Urlaub, sondern 4 Wochen, also 4 Samstage. In der Regel gelten die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers, sie können jedoch zurückstehen, wenn dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer entgegen stehen, die unter sozialen Gesichtspunkten Vorrang haben.

Vom freien Sonntag bis zu 6 Wochen Tarifurlaub war ein langer Weg. Ohne die Gewerkschaften würde unser Anspruch auf Urlaub auch heute noch sehr mager ausfallen.

Hier nur ein Beispiel: Der tarifliche Jahresurlaub beträgt für die Arbeitnehmer der Druckindustrie  30 Arbeitstage (Montag bis Freitag) = 6 Wochen. Mitglied sein lohnt sich! Tarifverträge schließt die Gewerkschaft ver.di für ihre Mitglieder ab!

Berlin Institut für Partizipation: Die Arbeit der Zukunft wird digitaler und demokratischer

Mehr Beteiligung ist nicht nur ein Thema für die Politik, sondern auch für die Wirtschaft. Denn Beschäftigte wünschen sich von ihren Arbeitgebern deutlich mehr Mitwirkungsmöglichkeiten als bislang.

Dies ergab eine aktuelle Studie des Berlin Institut für Partizipation, für die im Auftrag der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) über 1.000 Beschäftigte in den Bundesländern Hessen und Thüringen befragt wurden. Weiter

Alle Jahre wieder: Klagewelle die im Vergleich endet

Lippstadt. Da kann man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen! Ein Unternehmen aus unserem Organisationsbereich zahlt mal wieder das Urlaubsgeld nicht. Schon über viele Jahre müssen Kolleginnen und Kollegen ihren Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen. In der Regel gibt es vor dem Arbeitsgericht einen Vergleich. Dies ist für den Arbeitgeber immer günstiger als die tarifliche Bezahlung und noch viel wichtiger: „Es gibt keinen Gerichtsentscheid“ – einem Vergleich hat die Geschäftsleitung bisher in jedem Fall zugestimmt.

Streiklisten vom WDR

Arnsberg/Köln. An dieser Stelle informieren wir die Beschäftigten vom WDR-Büro Arnsberg: Aktuell fordern viele Vorgesetzte im WDR ihre Mitarbeiter*innen, die Dienstag gestreikt haben, auf, sich in Streiklisten des Arbeitgebers einzutragen. Hierzu besteht keine Verpflichtung von Seiten der Arbeitnehmer*innen.

Wenn ver.di zum Streik aufgerufen hat und die Arbeitnehmer*innen sich dem Streikaufruf anschließen, ist automatisch die Arbeitspflicht für die Dauer des Streiks aufgehoben. Soweit in einem bestreikten Betrieb rechtswirksame Regelungen über Verhaltens- und Abmeldepflichten der Arbeitnehmer*innen beim Verlassen des Arbeitsplatzes oder des Betriebes bestehen, gelten diese nicht für Streiks! Weiter

ver.di-DruckerTage: Drei Tage spannende Vorträge und Diskussionen – Teilnehmer auch aus unserem Ortsverein

Bielefeld/Kreis Soest/Hochsauerland. Raum für Diskussionen und Zeit, sich mit einem Thema intensiv zu beschäftigen – dafür bieten die ver.di-DruckerTage der ver.di-Bundesfachgruppe Verlage, Druck und Papier den passenden Rahmen. Vom 5. bis 7. Juli trafen sich rund 50 Teilnehmer*innen (u.a. aus dem Ortsverein Hellweg-Hochsauerland) zu den 13. ver.di-DruckerTagen im ver.di-Bildungszentrum „Das Bunte Haus“ in Bielefeld. Das Thema lautete in diesem Jahr „Nicht jede*r hat einen Sechser im Lotto“. Zur Diskussion stand unter anderem das Thema „Zukunft und Perspektive des deutschen Rentensystems“, Weiter

Indirekte Steuerung von Gruppen – Neue Formen des Arbeitsdrucks / Stephan Siemens + Martina Frenzel

Beitrag im gewerkschaftlichen Debattenmagazin „Gegenblende“

Köln / Lippstadt. An dieser Stelle möchten wir die Arbeit von Stephan Siemens und Martina Frenzel vorstellen. Als Teilnehmer eines Branchenseminars für Betriebsräte aus Zeitungsverlagen  lernte Ludger Wrzesinski, auf recht lebendige Art und Weise Stephan Siemens kennen. Das hier abgebildete Buch, kann der  langjährige Betriebsrat Wrzesinski, allen als Lektüre empfehlen. Im gewerkschaftlichen Debattenmagazin „Gegenblende“ stellten die Verfasser nun ihre Arbeit zum Thema „Indirekte Steuerung“ vor:

Mit der „Indirekten Steuerung“ überlassen die Unternehmen den Beschäftigten und ihren Teams mehr und mehr Unternehmerfunktionen. Die Kolleginnen und Kollegen sollen sich in ihrem Handeln vorrangig am Unternehmensgewinn orientieren. Die Geschäftsführungen versprechen sich davon einen größeren Output, nur auf wessen Kosten? Die Unternehmensleitungen setzen auf sich selbst steuernde Teams in teilautonomen Unternehmenseinheiten, Subunternehmen und Profitcentern. In ihnen wird die Kooperation der Beschäftigten in Form von Konkurrenz in unternehmensinternen Märkten konstruiert. Die Aufklärung über „indirekte Steuerung“ ist eine notwendige Voraussetzung, um gegen die persönlichen und betrieblichen Auswirkungen des Systems vorzugehen. weiterlesen …

Lokalfunk in NRW unter Druck

Das nordrhein-westfälische „Zwei-Säulen-Modell“ für den Lokalfunk ist einmalig in der Medienlandschaft Deutschlands. Dort sind die wirtschaftliche und programmliche Verantwortung klar getrennt. Doch jetzt wird das Modell in NRW in Frage gestellt. Verleger wollen über die Redaktionen der Lokalsender bestimmen. Befürchtet wird ein weiterer Rückzug des Lokaljournalismus in NRW. Mehr

Verlag Aschendorff (Münster) soll „Ippen-Anteile“ am Westfalen Blatt (Bielefeld) übernehmen

Münster/Bielefeld. Folgenden Wortbeitrag findet man bei Medienmoral NRW: Der münsteraner Aschendorff Verlag hat dem Vernehmen nach jetzt auch noch die 3,41 Prozent Anteil von Ippen (u.a. im heimischen Raum Soester Anzeiger und Westfälischer Anzeiger Hamm) am WB – Westfalen Blatt (Bielefeld) übernommen und hält jetzt über 80 Prozent an dem kriselnden Blatt

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