Rundfunk staatsnah zurecht gestutzt

Die AfD will den Rundfunkbeitrag abschaffen! Das steht so in ihrem 2016 beschlossenen Grundsatzprogramm. Im Entwurf des Wahlprogramms für die anstehende Bundestagswahl will man ARD, ZDF und Deutschlandradio zu einem einzigen bundesweiten Vollprogramm zusammenschmelzen. Nicht wenige Kritiker_innen des Rundfunkbeitrags werden im Schatten des Bundesparteitags in Köln jubelnd dieser simplen Forderung zustimmen. So ist das auch gedacht von den Populisten der AfD – aber es ist eine Mogelpackung! Weiter

Private Internetnutzung am Arbeitsplatz

Computer mit Internet-Zugang gehören zur Grundausstattung sehr vieler Arbeitsplätze. PCs und Notebooks sind ständig verfügbar. Das verführt dazu, den Rechner „nur mal eben schnell“ für private Zwecke zu nutzen. Aber Vorsicht! Unter Umständen hat die private Nutzung des Internets am Arbeitsplatz äußerst unangenehme Folgen.

Aus aktuellem Anlass: Bildschirmarbeit

Für über 21 Millionen Beschäftigte in Deutschland gehört Bildschirmarbeit zum beruflichen Alltag. Doch das stundenlange Sitzen vor dem PC birgt gesundheitliche Risiken. Es kann z.B. zum sogenannten „Mausarm“ führen, Nacken- und Schulterprobleme oder Beeinträchtigungen des Sehvermögens hervorrufen.

Die Neuregelungen im Anhang Nr. 6 (Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen) zur Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sollen vor solchen Gefahren schützen. Die bis zum 31.12.2016 geltende Bildschirmarbeitsverordnung ist größtenteils in der Anlage Nr. 6 der Arbeitsstättenverordnung aufgegangen.

Druckindustrie: Händeringend Drucker gesucht

Tariflose Betriebe bleiben auf offenen Stellen sitzen / Fachkräfte sind für Billiglöhne nicht zu haben / Nur elf Euro für Berufsanfänger

 Mehr als zwei Wochen Urlaub am Stück gibt es nicht. Wer Pech hat, muss seinen Urlaub abbrechen, weil ihn die Firma zurückruft. Grassiert die Grippe und der Krankenstand steigt, werden sogar Maschinen abgeschaltet. Es fehlen Drucker.

Die Rollenoffsetdruckerei ist nicht die einzige, die händeringend Drucker sucht. Woanders springen regelmäßig die Schichtführer ein, weil das Personal knapp ist. Aufträge gehen auch mal an die Konkurrenz, weil keiner da ist, um zu drucken. Weiter

Mogelpackung Betriebsrente – Neues Gesetz taugt nicht viel für die meisten Beschäftigten

Noch im April berät der Bundestag über ein neues Gesetz zu Betriebsrenten. Früher waren Betriebsrenten das Sahnehäubchen auf die gesetzliche Rente: obendrauf und meist vom Arbeitgeber bezahlt. Das ist lange her. Heute befindet sich die gesetzliche Rente im Sinkflug. Daran haben CDU/CSU und SPD auch nichts geändert. Aber mehr Verträge für Betriebsrenten sollen abgeschlossen werden. Noch mehr Privatisierung, noch mehr Risiko für die Versicherten, noch mehr Vorteile für Arbeitgeber und Versicherungen. »Sie missbrauchen den guten Ruf der Betriebsrente für ein schlechtes Gesetz«, kritisiert der Mathematiker und Statistikprofessor Gerd Bosbach. Weiter

Druckindustrie: Funke-Mediengruppe droht mit Entlassungen – 70 Arbeitsplätze in Essen betroffen

Essen. Die Funke-Mediengruppe hat angekündigt, im Druckzentrum Essen ab 1. Januar 2018 nur noch drei der fünf Produktionslinien betreiben zu wollen. Etwa 70 Beschäftigte sollen das Unternehmen verlassen. Zudem soll der Andruck des Zeitungsdrucks vorverlegt werden. Die Aktualität einer Zeitung spiele sowieso keine Rolle mehr. Das habe Klemens Berkthold, Leiter des Geschäftsbereichs Druckereien der Funke-Mediengruppe, auf der Betriebsversammlung im Februar gesagt, erinnern sich Beschäftigte. Mehr

Metall- und Elektroindustrie: Der Meisterbrief bleibt

EU: Berufszugangsvoraussetzungen bleiben nationale Kompetenz

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert: Entgegen anderslautender Behauptungen wolle die EU-Kommission den deutschen Meisterbrief nicht abschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung der deutschen Vertretung der EU-Kommission. „Die Berufszugangsvoraussetzungen bleiben nationale Kompetenz. Und es steht Deutschland weiterhin frei, die Spielregeln für Anbieter von Dienstleistungen festzulegen und zu kontrollieren, wer Zugang zum deutschen Markt bekommt“. Das hat der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland, Richard Kühnel klargestellt: „Deutschland hat wie alle anderen Mitgliedstaaten immer wieder auf europäischer Ebene gefordert, dass wir in Europa einen leistungsstarken Dienstleistungssektor schaffen. Weiter

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