DGB fordert Regeln für das Arbeiten im Homeoffice

Foto: DGB/Detlef Eden

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) drängt auf klare Regeln für das Arbeiten im Homeoffice, um massenhaften „Lohndiebstahl“ zu unterbinden.

DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Wir erleben aktuell, dass Arbeitszeiten im Homeoffice in der Regel überhaupt nicht erfasst werden.

Corona: Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Betrieb – Was Betriebsrat, Arbeitgeber und Beschäftigte jetzt tun müssen und können

Soziale Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben: Das ist die beste Möglichkeit, sich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Doch nicht jede/r kann im Homeoffice arbeiten. Was müssen Menschen beachten, die nach wie vor ihre Arbeit vor Ort im Betrieb erledigen? Weiter

Corona-Arbeitsschutzverordnung: Bestrebungen der Bundesregierung gehen nicht weit genug

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, die Beschäftigten stärker vor einer Covid-19-Infektion zu schützen. Allerdings erreiche die Arbeitsschutzverordnung nicht das gesteckte Ziel. Mit der Corona-Arbeitsschutzverordnung würden die Arbeitgeber zwar angehalten, noch intensiver Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in den Betrieben und Einrichtungen umzusetzen. „Diese Regelungen reichen jedoch nicht aus“, sagte Dagmar König, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, am Donnerstag 21. Januar 2021. Weiter

Angriffe auf Journalisten mehr als verdoppelt

dju-Bundesvorsitzende Tina Groll. Foto: Murat Türemis

Im vergangenen Jahr gab es bundesweit 252 Straftaten, die sich „gegen Medien“ richteten. Darunter 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, vier Brandstiftungen, mehr als 29 Fälle von Bedrohung und Nötigung, Volksverhetzung, Raub, Erpressung und diverse Propagandadelikte. Die Zahl der Vorfälle hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt, wie die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion bestätigte. Weiter

Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie: Beginn der Tarifverhandlungen wegen Corona-Lockdown verschoben auf den 27. Januar

Am 13. Januar 2021 sollten eigentlich die Tarifverhandlungen zwischen dem Hauptverband Papier und Kunststoffverarbeitung (HPV) und ver.di für die rund 100.000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie starten. Vor dem Hintergrund der Pandemie hatte ver.di sich mit dem HPV einvernehmlich darauf verständigt, dass der für den 13. Januar 2021 geplante Beginn der Tarifverhandlungen auf den 27. Januar 2021 verschoben wird. Weiter

Aus der Nachbarschaft: Tarifflucht einer SPD-Druckerei in Bielefeld durch Schließung

Bielefeld. Vor Weihnachten überraschte Geschäftsführer Klaus Schrotthofer die knapp 50 Beschäftigten von J. D. Küster Nachf. + Presse-Druck (k+p) mit der Entscheidung, die Druckerei bis Ende März zu schließen. Das Haus ist eine 100prozentige Tochter der Neuen Westfälischen (NW), die wiederum vollständig dem SPD-Wirtschaftsunternehmen DDVG (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft) gehört.
 
Schrotthofer, lange Zeit selbst Journalist (Augsburger Allgemeine, Focus, Berliner Zeitung, Westfälische Rundschau) und zeitweise Sprecher des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, begründete die geplante Schließung damit, die Auflagen gedruckter Zeitungen sänken unaufhörlich. Damit verliere ein eigenes Druckhaus „perspektivisch“ seine Wirtschaftlichkeit. Geschäftsführer Schrotthofer stellte in Aussicht, das Geld, das die Auslagerung des Drucks spare, in digitale Projekte der Neuen Westfälischen zu investieren. Die Produktion der Zeitung sollen künftig Druckereien in Osnabrück und Rodenberg übernehmen. Weiter

selbststaendigen.info zu Mutterschafts- und Elterngeld – Broschüre 29. Neuauflage mit Sonderregelungen wegen der Corona-Pandemie

Die 29. Auflage des selbststaendigen.info-Ratgebers „Wenn Selbstständige Kinder kriegen“ erklärt alle Regelungen zum Elterngeld in verständlicher Form und enthält auch die Sonderregelungen wegen der Corona-Pandemie. Die 28 Seiten starke Broschüre enthält alle aktuellen Regelungen für den Mutterschutz nach der Reform 2017, das Mutterschaftsgeld und das neue „Mutterschaftsgeld“ für privat krankenversicherte Frauen. Weiter

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