Öffentlicher Dienst: 3. Streiktag Theater Dortmund – Ohne Kunst + Kultur wird der Alltag grau!

Öffentlicher Dienst: Die Kolleginnen und Kollegen des Theater Dortmund haben am 20. Oktober 2020 ihren dritten ganztägigen Warnstreik gestaltet. Insgesamt haben sich 40 Kolleginnen und Kollegen beteiligt. Hier zur Bildergalerie. Foto: ver.di

„Stumme Migranten, laute Politik, gespaltene Medien“

Vortrag mit Diskussion zur Migration und Flucht in Europa am Dienstag, 3. November 2020, um 18.30 Uhr im Kulturort Depot (Galerie), Immermannstraße 29 in Dortmund.

Fünf Jahre nach dem Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“ 2015 spaltet der Streit über den Umgang mit Migrant*innen und Flüchtlingen nach wie vor die Europäische Union. Auch die Rolle der Medien wird weiterhin thematisiert und häufig kritisiert: Haben sie die gesellschaftliche Wirklichkeit adäquat wiedergegeben, sind sie ihren Informationspflichten nachgekommen?
Wurden Leser*innen in Deutschland anders informiert als in Ungarn? Und haben spanische und
polnische Bürger*innen ein ähnliches Bild von den Ereignissen 2015/2016?
Die Antworten auf diese Fragen sind relevant für die krisengeschüttelte und gespaltene EU, kann
ein demokratisches Gemeinwesen doch auf Dauer nicht ohne eine gemeinsame Öffentlichkeit
bestehen. Die Studie „Stumme Migranten, laute Politik, gespaltene Medien“ von Prof. Dr. Susanne
Fengler und Marcus Kreutler vom Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus der TU
Dortmund liefert Fakten für die Debatte.
Erstmals wurde – unterstützt von einem internationalen Forschungskonsortium – die
Berichterstattung in 16 europäischen Ländern und den USA zu den Themen Flucht und Migration
vergleichend untersucht. Das zentrale Ergebnis: Die eine Migrationsberichterstattung gibt es nicht,
stattdessen prägen markante inhaltliche Unterschiede die Medienlandschaft Europas.
Marcus Kreutler stellt auf Einladung von Nordstadtblogger und der dju in ver.di die Ergebnisse vor
und steht Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist zwingend nötig:
verdi-seminar@web.de – Teilnahme nur nach erhaltener Anmelde-Bestätigung.

Zur Person:
Marcus Kreutler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Erich-Brost-Institut für internationalen
Journalismus in Dortmund und Doktorand an der School for International and Intercultural
Communication (SIIC). Neben Tätigkeiten im Journalismus und in der Journalistenausbildung am
Institut für Journalistik der TU Dortmund hat er an unterschiedlichen internationalen
Forschungsprojekten mitgewirkt und neben der vorliegenden Studie eine Untersuchung des EJO
zur Berichterstattung über den Konflikt in der Ukraine koordiniert. Zudem war er als Trainer an
Workshops im Themenfeld Migration und Medien in Ghana (2018, 2019) und
Gambia (2019) beteiligt.

V.i.S.d.P: Deutsche JournalistInnen-Union in ver.di, dju-Fachgruppe Westfalen-Südwestfalen,
Alexander Völkel, Königswall 36, 44137 Dortmund, verdi-seminar@web.de

Studie: Covid-19 und die Kinowirtschaft

Dass den deutschen Kinobetreiber*innen durch die Covid-19-Pandemie erhebliche wirtschaftliche Schäden entstehen, ist bekannt. Nun hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag der Filmförderungsanstalt FFA die Auswirkungen von Covid-19 auf die Kosten und Einnahmen der Kinos bis zum Jahresende analysiert.

Hier geht es zur Zusammenfassung und zum Download der kompletten Studie

Aus der Nachbarschaft: Lippewelle-Redaktion (Lokalradio für die Stadt Hamm) in Quarantäne

Hamm. Folgende Meldung findet man auf der Internetseite des Lokalfunkers: Die Lippewelle Redaktion hat ihren ersten Coronafall. Weil eine Mitarbeiterin positiv getestet worden ist, sind fast alle Moderatoren und Nachrichtenredakteure in Quarantäne. Auf diese Situation sollte jede Redaktion und jeder Betrieb vorbereitet sein. Weiter

Aus der Nachbarschaft: Kinogeschichte(n) aus der ostwestfälischen Metropole Bielefeld

Wenn es um eine „Filmstadt“ geht, denkt man an Berlin, München, Hamburg, vielleicht noch Köln. Aber Bielefeld? Jene Stadt, die Berühmtheit erlangte, weil es sie angeblich gar nicht gibt? Eine Sonderausstellung im Historischen Museum der ostwestfälischen Metropole hält nun diesbezüglich unter dem Titel „Die große Illusion“ bis zum 25. April 2021 einige Überraschungen bereit. Weiter

Öffentlicher Dienst (u.a. Musikschulen + Theater): Arbeitgeberangebot völlig unzureichend!

Die Verhandlungsführer von ver.di und dbb, Frank Werneke und Ulrich Silberbach, haben das Arbeitgeberangebot in der Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen als unzureichend zurückgewiesen. »Die angebotenen Lohnsteigerungen sind geradezu respektlos. Für kleinere und mittlere Einkommen bedarf es eines deutlich höheren Mindestbetrags. Die Laufzeit ist eindeutig zu lang. Insbesondere die Vorschläge für das Gesundheitswesen sind richtig dreist. Nach warmen Worten von Politikerinnen und Politikern im Frühjahr erhalten die Beschäftigten in den Krankenhäusern von den Arbeitgebern eine Klatsche, während sie zeitgleich schon wieder um das Leben von Corona-Patienten ringen.
Auch die weiteren Forderungen und Erwartungen wie die Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro oder die zeitnahe Ost-West-Angleichung bei der Arbeitszeit werden nicht erfüllt«, erklärte Frank Werneke, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di): »Das ist sehr enttäuschend. Vor dem Hintergrund der Ankündigung des Bundesinnenministers, ein vernünftiges Angebot vorzulegen, ist das stattdessen der Ausdruck mangelnder Wertschätzung. Von einem Durchbruch sind wir weit entfernt.« Weiter

Warnstreik Theater Dortmund – Die Verhandlungen TVöD gehen am 22. Oktober in die dritte Runde

Zu einem zweiten ganztägigen Warnstreik kam es jetzt bei den Kolleginnen und Kollegen vom Theater Dortmund vor der dritten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst . Foto: verdi

Auf die Plätze, fertig, los – Jetzt seid Ihr dran!

Vor der dritten Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen am 22. Oktober: Wir zeigen Euch in einem Livestream, was wir drauf haben! Seid dabei, wenn wir 300 Aktionen zum Leben erwecken und macht mit, wenn wir virtuell auf die Straße gehen. Weiter

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