Prinovis will Tiefdruckstandort Dresden schließen

Am Donnerstag (18.11.) informierte die Geschäftsleitung Betriebsrat und Beschäftigte, dass der Betrieb Ende 2022 eingestellt werden soll. Damit würden 470 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Betrieb schreibe rote Zahlen. Gedruckt werden in Dresden Zeitschriften und Kataloge in hoher Auflage.

Prinovis kündigte an, „umgehend in Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen einzutreten, um auf Grundlage des bestehenden Vorratssozialplan zeitnah einen Interessenausgleich zu vereinbaren.“  Dabei sei es erklärtes Ziel des Managements, sozialverträgliche Lösungen zu finden und den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schnellstmöglich Gewissheit über die Rahmenbedingungen und den weiteren Ablauf zu geben. Dirk Kemmerer, CEO der Bertelsmann Printing Group versicherte: „Wir sind uns unserer Verantwortung für die Belegschaft in Dresden bewusst und werden zu den Verpflichtungen stehen, die sich aus dem vorhandenen Vorratssozialplan ergeben.“ Weiter

Zahl der Ausbildungsverträge auch 2021/22 leider erneut gesunken

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) befragte „Betriebe in der Covid-19-Krise“ im September

„Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt“ titel das IAB seine neue Studie zur Situation am Ausbildungsmarkt im Ausbildungsjahr 2021/22:

„Für das kürzlich begonnene Ausbildungsjahr 2021/2022 haben 17 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger, aber nur 10 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor der Krise. Weiter

Ausbildung: Vor­un­ter­su­chung Medien­gestal­ter/in Digi­tal und Print

Der Aus­bil­dungs­beruf Medien­gestal­ter/in Digi­tal und Print wurde 1998 geschaffen, in ihm gin­gen alle dama­ligen Druckvor­stu­fenbe­rufe auf und es kamen neue Digi­talmedien-Inhalte hinzu. Die Sozial­partner haben nun unter dem Dach des ZFA eine Vor­un­ter­su­chung zum Neu­ord­nungsbe­darf initi­iert, wel­che das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) durch­geführt hat. Den aus­führ­li­chen Abschluss­bericht dieser Vor­un­ter­su­chung hier zum Download PDF (4MB).

Par­allel hat das BIBB auch noch eine wei­tere Vor­un­ter­su­chung durch­geführt. Diese ergab, dass es Bedarf an einem Aus­bil­dungs­beruf „Gestal­ter/in immer­sive Medi­en“ gibt. Den aus­führ­li­chen Abschlussbe­richt dieser Vor­un­ter­su­chung hier zum Download PDF (4MB).

13. Deutscher Seniorentag: Online statt in Präsenz

Kreis Soest / Hochsauerland. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie informiert seine Seniorinnen und Senioren: Angesichts immer weiter steigender Corona-Infektionszahlen findet der 13. Deutsche Seniorentag ausschließlich als digitale Veranstaltung statt. „Die Entscheidung, den Deutschen Seniorentag nicht in Präsenz durchzuführen, ist uns nicht leicht gefallen“, sagte Franz Müntefering. „Als Veranstalter stellen wir uns unserer Verantwortung für die Gesundheit der Teilnehmenden.“

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Corona-Pandemie: Das gilt jetzt – 3G am Arbeitsplatz

Der Bundestag hat erneut Änderungen am Infektionsschutzgesetz beschlossen, die sich mit 3G am Arbeitsplatz und einer Homeoffice-Pflicht auch auf die Arbeitswelt auswirken. Die Änderungen sollen eine andere Rechtsgrundlage für die verschiedenen Corona-Regeln schaffen. Die vom Bundestag bislang festgestellte „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ läuft nunmehr zum 25. November aus. Dies wurde mit einer Mehrheit aus SPD, Grüne und FDP, den zukünftigen Koalitionspartnern in der Bundesregierung, ebenfalls beschlossen. In der Ministerpräsidentenkonferenz, die im Anschluss an die Bundestagssitzung stattgefundenen hat, wurden weitere zusätzliche Maßnahmen beschlossen, unter anderem soll der Bund eine Impfpflicht für Pflegeberufe auf den Weg bringen. Weiter

VG Wort vor wichtigen Entscheidungen

Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, Monique Hofmann. Foto: Kay Herschelmann

Bei der Mitgliederversammlung der VG Wort am 10. und 11. Dezember 2021 stehen wichtige Entscheidungen über die künftige Arbeitsweise der Verwertungsgesellschaft an.

VG-Wort-Mitglieder, die nicht selbst bei der Online-Veranstaltung dabei sein können, mögen ihr Stimmrecht „vertrauensvoll an dju-Kolleg*innen übertragen, die anwesend sind“, schlägt Monique Hofmann vor, Bundesgeschäftsführerin der  dju – Deutschen Journalistinnen und Journalisten-Union in ver.di. Weiter

Google schließt erste Verträge mit Verlagen

Google hat erste Verträge mit deutschen Verlagen nach dem neuen Leistungsschutzrecht geschlossen. Das sind aktuell „Spiegel“, „Zeit“, „Handelsblatt“, „Tagesspiegel“, Ströer („T-Online“), „Golem“ und „Netzwelt, gab der Suchmaschinenkonzern bekannt. Die Deals beinhalten auch Titel wie „WirtschaftsWoche“, „Potsdamer Neueste Nachrichten“ und „Manager Magazin“ und Portale wie „Watson“, „Giga“, die von den Verlagen verantwortet werden. Die Lizenzverträge beziehen sich auf „erweiterte Vorschauen“ von Medieninhalten. Weiter

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