Journalist*innen überwacht: dju in ver.di fordert stärkere Regulierung des Exports von Spähsoftware

dju-Bundesgeschäftsführerin Monique Hofmann Foto: Martha Richards

Von einem Paukenschlag spricht die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di angesichts der Enthüllungen eines internationalen Recherchekonsortiums, nach denen offenbar hunderte Journalist*innen und Menschenrechtsaktivist*innen weltweit von der Spähsoftware Pegasus überwacht worden seien, darunter auch zwei regierungskritische ungarische Investigativjournalisten.

„Die Ergebnisse der Recherchen belegen eindeutig den Zusammenhang zwischen den Ausspäh-Angriffen und der Unterdrückung der Zivilgesellschaft. Autoritäre Staaten nutzen Pegasus, um kritische und oppositionelle Stimmen zum Schweigen zu bringen“ erklärte die Bundesgeschäftsführerin der dju in ver.di, Monique Hofmann. Weiter

Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder – Auch ein Hochwasser-Spendenkonto Fluthilfe 2021 wurde eingerichtet!

Mitte Juli wurden insbesondere Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Folge sind Überschwemmungen, es sind zahlreiche Tote zu beklagen und es gibt immer noch viele Vermisste. Viele Menschen aus den betroffenen Regionen haben ihre Existenz verloren. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben, und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Weiter

mfm-Umfrage zu häufigen Kombinationen von Bildlizenzen – Bitte um Antworten bis 12. August

Welche Nutzungsarten von Fotos werden besonders häufig als Lizenzpaket angefragt?

Lizenzpakete, also typische Kombinationen von zeitgleich erworbenen Bildlizenzen, stehen im Mittelpunkt dieser Umfrage der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm), in der auch die dju in ver.di mitarbeitet. Die mfm ermittelt auch jährlich die aktuellen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland und gibt diese unter dem Titel „Bildhonorare“ als Broschüre heraus. Weiter

Titelwettbewerb Druck- und Medien-Abc: Prämierte Cover-Versionen von ange­henden Medien­gestal­tern (m/w/d) Digi­tal und Print

„Fach­li­che Informa­tio­nen für die Aus­bil­dung in der Druck- und Medi­en­bran­che“ – so lau­tet der Unter­ti­tel der Zeitschrift. Der ZFA gibt sie bereits im 68. Jahrgang her­aus. In der Regel ent­werfen Azu­bis die Cover-Gestal­tung. Für den Nach­schub an Vor­la­gen sorgt alle paar Jahre ein Titel­wett­bewerb. Im Frühjahr 2021 betei­lig­ten sich 233 ange­hende Medien­gestal­ter/-innen Digi­tal und Print mit 393 Einsendun­gen. Aus ihnen wählte die Jury Anfang Juni zehn Gewinner und sprach wei­tere zehn Belo­bigun­gen aus. Das Preisgeld für die Sie­ger­ti­tel beträgt 200 Euro, für die lobend Erwähn­ten 50 Euro. Ziel der Jury ist es, Ent­würfe unterschied­li­cher Mach­art zu küren, ob es sich nun um typo­gra­fi­sche Lösun­gen handelt, ob mit Foto­spra­che, Comic-Ele­men­ten oder dem Ein­satz von Icons gearbei­tet wird. Weiter

ver.di verschickt Schreiben an Ministerpräsident Laschet zum WDR-Rundfunkrat

Am heutigen Donnerstag, 15. Juli 2021, wurde ein Schreiben, unterzeichnet vom stellvertretenden Landesbezirksleiter ver.di NRW, Frank Bethke, sowie dem Landesfachbereichsleiter für Medien, Kunst und Industrie, Christof Büttner, an Ministerpräsident Laschet verschickt.

In dem Schreiben wird die große Bestürzung über den kürzlich veröffentlichten Spiegel Online Artikel[1] zum Ausdruck gebracht, dass über den „Verband kinderreicher Familien Deutschland“ Personen Einfluss auf die Benennung in den WDR-Rundfunkrat haben könnten, welche, gelinde gesagt, fragwürdige Positionen vertreten.

Da auch ver.di Mitglieder in den WDR-Rundfunkrat entsendet, sieht ver.di die Berichterstattung und darin erhobenen Vorwürfe äußerst bedenklich. Weiter

DGB-Videoporträt Leben mit Mindestlohn – Callcenter Agentin Rosemarie Otto


Rosemarie Otto arbeitet im Callcenter und fordert: „Der Mindestlohn muss auf 12 Euro steigen, damit jeder sein Leben ordentlich leben kann und nicht immer am Existenzminimum leben muss.“ www.dgb.de/mindestlohn

Fußball und Fangesänge im Sportradio

Der Zeitpunkt erschien günstig. Kurz vor der Fußball-EM und einen Monat vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio ging das bundesweite Sportradio Deutschland (SRD) auf Sendung. Trotz fehlender Live-Rechte soll es sich als Spartensender beweisen. Unter dem Motto: „Sport ist alles. Alles ist Sport“, wird seit Ende Mai rund um die Uhr gesendet. Ob der Slogan beim potentiellen Publikum des neuen Privatsenders ankommt ist zweifelhaft. Weiter

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