Allgemein

Insolvenzantrag: Journalisten-Zentrums Haus Busch Hagen

Der Verein für Zukunfts-Qualifikation e.V. – Träger des Journalisten-Zentrums Haus Busch – beendet seinen Geschäftsbetrieb zum 31. Dezember. Hintergrund der Entscheidung ist eine hohe Rückforderung von Fördermitteln des Landes NRW aus den Jahren 2010-2016, die der Verein nicht leisten kann, ohne dauerhaft in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Daher hat sich der Verein gezwungen gesehen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Der aktuelle Seminarbetrieb im November und Dezember 2019 wird fortgeführt: Alle für 2019 angekündigten Volontär- und Weiterbildungsseminare finden in gewohnter Weise und Qualität im Haus Busch in Hagen statt. Weiter

Einladung: 33. Journalismustag am 25. Januar 2020 im ver.di-Haus in Berlin

Der 33. Journalismustag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beschäftigt sich unter dem Titel „Hinschauen, weghören, einstehen? Alles eine Frage der Haltung“ mit der Bedrohung von Journalist*innen, Hate Speech, Wording und der Recherche am rechten Rand. Außerdem wird die Frage gestellt, welche Rahmenbedingungen die Politik schaffen muss, um Journalismus mit Haltung zu ermöglichen und die Pressefreiheit zu schützen. Kann Konstruktiver Journalismus Visionen und Lösungen bieten anstelle von Hysterie und Skandalen? Und wo endet der Journalismus und wo beginnt der Aktivismus? Weiter

Was haben die Gewerkschaften je für uns getan?

Der andere Fußball in Deutschland. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport

Büren-Wewelsburg. „Der andere Fußball – 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport“ ist der Titel einer Ausstellung in der Wewelsburg über die eigene Sportkultur der Arbeiterschaft. Mit der „Machtergreifung“ durch die Nazis 1933 fand diese Arbeitersportbewegung ein jähes Ende.

Die Ausstellung kann vom 19. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 besichtigt werden. Auf der Webseite der Wewelsburg heißt es dazu:

Seit seiner Gründung 1893 gehörte der Arbeiter-Turn und Sportbund (ATSB) zu den größten  Sportverbänden Deutschlands. Rund 1,5 Millionen Mitglieder, darunter mehr als 125.000 Fußballer,  etablierten vor allem seit den Jahren 1918/19 ein überaus buntes und aktives Sportleben. Mit  Machtübernahme der Nationalsozialisten fand diese Tradition ein gewaltsames Ende. Nach Gründung der Bundesrepublik schlossen sich die vorwiegend sozialdemokratisch orientierten Arbeitersportler den millieuübergreifenden Sportverbänden wie dem DFB an.

Die 100-jährigen Traditionen und Geschichten der Arbeiterfußballer sind seitdem vielfach in Vergessenheit geraten. Mit der Ausstellung wird erstmals der Versuch unternommen, diesem wichtigen Teil der deutschen Fußballgeschichte wieder Gestalt und Gesicht zu geben.

Der Zugang zur Ausstellung führt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.

Am 12. Dezember um 19 Uhr gibt es zusätzlich eine Vortragsveranstaltung mit Herrn Dr. Eike Stiller unter dem Titel: „Anders Fußball spielen? Wie sich die Arbeitersportbewegung den neu entstehenden Fußballsport ‚anders‘ aneignete.“

Weitere Informationen zum Thema findet man auf der Webseite: http://www.arbeiterfussball.de

literaturhaus dortmund: Gewerkschafter & ihre Bücher am 9. Dezember 2019 mit Frank Bsirske

Dortmund. Die Fritz-Hüser-Gesellschaft, das Fritz-Hüser-Institut sowie der DGB Dortmund haben prominente Gewerkschafter*innen eingeladen ihre Lieblingsbücher vorzustellen, mit dabei der ehemalige ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. Die Details dazu in der angefügten Einladung

Nazis muss man Nazis nennen

Ein Viertel aller Menschen in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Das Bewusstsein ist gestiegen, dass Integration nicht nur eine Bringschuld von Einwanderern ist, sondern eine staatliche und gesellschaftliche Aufgabe, die alle angeht. Auf der anderen Seite erleben wir momentan einen massiven Backlash aus der rechten Ecke. Weiter

Alle Jahre wieder: Heimischer Arbeitgeber zahlt kein Weihnachtsgeld und eine Entgelderhöhung hat es auch schon länger nicht gegeben! Oh du fröhliche …

Ob es ein Gerücht ist, wir wissen es nicht! Es soll einen Betrieb geben der das vereinbarte Weihnachtsgeld nicht zahlen will. Die Kolleginnen und Kollegen sollen jetzt in dieser Zeit teilweise in drei Schichten arbeiten. Einige Beschäftigte mit Alt-Verträgen haben in der Vergangenheit vor dem heimischen Arbeitsgericht   geklagt. Die bisherige Erfolgsquote liegt bei 100 Prozent. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – Weihnachtsgeld und die Tarifbindung „JETZT“ dauerhaft erstreiken! Gewerkschaftsmitglieder erhalten Streikgeld! Oh du fröhliche … gnadenlose Zeit – sprich mit deiner Gewerkschaft!

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