Allgemein

Pressefreiheit in der Corona-Krise

Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Ländern weltweit gravierende Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Regierungen halten Informationen über Ansteckungs- und Todesfälle zurück und versuchen, die Berichterstattung zu manipulieren. Journalistinnen, Journalisten und ihre Redaktionen werden verfolgt oder schikaniert, weil sie unabhängige Informationen verbreiten. Forderungen nach flächendeckender Datenerfassung und nach Strafen für die Verbreitung falscher Informationen werden salonfähig. Inhaftierte Medienschaffende sitzen in überfüllten Gefängnissen mit schlechter Gesundheitsversorgung fest. Akut bedrohte Journalistinnen und Journalisten können wegen geschlossener Grenzen nicht ins Ausland fliehen. Ein Überblick

A R B E I T S R E C H T : Urlaub im Corona-Risikogebiet – was bedeutet das für Arbeitnehmer? – Und was ist überhaupt ein „Corona-Risikogebiet“?

Sommerferien: Urlaubszeit in Corona-Zeiten. Einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden den Urlaub in diesem Jahr in „Corona-Risikogebieten“ verbringen – ob wissentlich oder unwissentlich. Denn viele wissen nicht, was überhaupt die Definition für ein „Corona-Risikogebiet“ ist. Was aber bedeutet eine Reise in ein Risikogebiet für den Job und die Rückkehr zur Arbeit nach den Ferien? Kann mein Arbeitgeber einen Urlaub wegen des Reiseziels ablehnen? Was ist, wenn ich nach dem Urlaub in Quarantäne muss? Kann mein Arbeitgeber mich abmahnen oder mir gar kündigen? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Weiter

Metall- und Elektroindustrie: Verhandlungen über den Stellenabbau bei Hella in Lippstadt beginnen

Lippstadt. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Beim Autozulieferer Hella (Stammsitz in Lippstadt) beginnen in der nächsten Woche die Verhandlungen über den Abbau von 900 Arbeitsplätzen. Sie sollen in Lippstadt in der Verwaltung aber in der Masse in der Forschung des Unternehmens wegfallen. Zugleich will man entsprechende Stellen an Standorten im Ausland schaffen. Laut der Geschäftsleitung muss Hella sparen um international konkurenzfähig zu bleiben. Betriebsrat und Gewerkschaft befürchten, das sich der Konzern selbst schaden könnte. Geballtes Wissen der Lippstädter Ingenieure geht dem heimischen Autozulieferer  verloren und wandert in andere Unternehmen ab. Fraglich ist was man an den ausländichen Standorten für Ersatz bekommt.

Von den 700 kostenlosen Wochenzeitungen,

die in Deutschland zur Wochenmitte erscheinen, seien seit März rund 40 Prozent zeitweise eingestellt worden. Besonders bitter: Knapp 100 Titel (14 Prozent) davon seien dauerhaft verschwunden, so ein Sprecher des  Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA).

Stadtmagazin: Coolibri gestutzt oder erledigt?

Dortmund. Mit dem „Coolibri“ steht das letzte Stadtmagazin des Ruhrgebiets vor einer ungewissen Zukunft. 37 Jahre hatte das Heft die Bewohner der Metropolenregion mit Tipps und Terminen sowie Hintergrundstorys versorgt. Zuletzt waren die Werbeanzeigen rückläufig, die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass zahlreiche Events ausgefallen sind und dem Magazin somit der Kern der Berichterstattung wegfiel. Mit dem Juli-Heft 2020 erschien die vermeintlich letzte Druckausgabe. Weiter

Jetzt seid Ihr dran! Tarifrunde Öffentlicher Dienst (u.a. Musikschulen in kommunaler Trägerschaft) – Aktuelle Informationen, bezirkliche Termine und noch viel mehr…

Startschuss für die Tarifrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen fällt: Jetzt seid Ihr dran!

„Applaus war gestern – heute herrscht Respektlosigkeit!“ So hat der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, die Gespräche mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zusammengefasst. ver.di war bereit, neue tarifpolitische Wege zu gehen, um in der aktuellen Pandemie-Situation eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Doch die VKA hat die ausgestreckte Hand ausgeschlagen und setzt auf Konfrontation. Das akzeptieren wir nicht. Wir nehmen die Herausforderung an und mobilisieren die Kolleginnen und Kollegen, sich für eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit stark zu machen. Weiter

In eigener Sache: Corona und Gewerkschaftsarbeit in unserem Ortsverein Hellweg-Hochsauerland

Vorsitzender Ludger Wrzesinski, ver.di OV Hellweg-Hochsauerland, Fachbereich (8)  Medien, Kunst und Industrie. Foto: ver.di

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„die Corona-Krise bestimmt bereits geraume Zeit in gravierender Weise unser Arbeitsleben und das gesellschaftliche Miteinander — oder besser formuliert — das gesellschaftliche „Auseinander“. Der einzige Schutz besteht darin, möglichst wenig Kontakte mit anderen Menschen zu haben“. Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, Mund-Nasen-Maske tragen, dies alles erschwert unsere Gewerkschaftsarbeit im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland schon einige Monate. Viele von uns haben Kurzarbeit, teilweise wird auch schon über Stellenabbau verhandelt. Keine erfreuliche Zeit für uns. Über unsere Webseite und unseren Newsletter versuchen wir weiterhin den Austausch von Informationen anzubieten.

Vor den Ferien hätte ich gesagt, lasst uns im August einen Stammtisch in einem Biergarten (mit allen gebotenen Regeln) planen. Jetzt, wo die Fallzahlen wieder steigen, bin ich mir da allerdings nicht mehr so sicher. Es wäre schön, wenn ich von euch Infos für unseren Webauftritt bekommen würde, damit es wenigsten etwas Austausch über die Situationen in den Betrieben und Branchen gibt. Ich würde mich sehr freuen. Bleibt gesund!

Ludger Wrzesinski, OV-Vorsitzender

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