ver.di8-Redaktion

Prüfungen in Zeiten der Pandemie: Eine besondere Herausforderung – Neue Prüfer*innen gesucht

Viele von uns sind aktiv als Prüfer tätig. In Zeiten der Pandemie eine besondere Herausforderung, aber unsere jungen Azubi möchten schließlich ja auch ihren Abschluss machen.

Zusätzlich zur Vorbereitung auf die Prüfung, müssen wir Prüfer unsere Hygienevorschriften beachten. Dazu hat die IHK eine Richtlinie erstellt und gibt uns Hilfestellung. Aber wir müssen uns auch an die betrieblichen Begebenheiten anpassen. Das beginnt an der Pforte, wo eine Selbstauskunft gemacht werden muss. Natürlich mit FFP2-Maske. Dann geht es weiter bei der Prüfungszeit, wenn Schichten entkoppelt sind. Wir müssen mit den Prüflingen reden, aber Abstand halten. Verpflegung ist nur eingeschränkt möglich. Und viele Prüfer haben einfach Angst in die Betriebe zu gehen, so dass uns die Prüfer knapp werden. Die Betriebe versuchen ihr Bestes, so habe ich es erlebt, und auch die Prüflinge sind trotz der Pandemie hoch motiviert ihren Abschluss erfolgreich zu meistern. Weiter

ver.di lehnt Vorschlag zur Fusion von ARD und ZDF ab: „Geplante Einschränkung der Meinungsvielfalt in Deutschland“

ver.di-Chef Frank Werneke – © Kay Herschelmann

Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, hat die Forderung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) nach einer Fusion von ARD und ZDF als „geplante Einschränkung der Meinungsvielfalt“ bezeichnet. „Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist ein Garant für qualitativ hochwertigen Journalismus und Meinungsvielfalt in Deutschland. Dafür sorgt nicht zuletzt der produktive Wettbewerb zwischen ARD und ZDF bei den vielen journalistischen Formaten“, erklärte Werneke, der auch Mitglied des ZDF-Fernsehrates ist. Weiter

Beschwerde-Rekord beim Deutschen Presserat

Der Deutsche Presserat hatte im vergangenen Jahr ordentlich zu tun: 2020 sind so viele Beschwerden eingegangen wie noch nie. Das lag nicht zuletzt an Massenbeschwerden zu einzelnen Artikeln, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden.

Auch die Zahl der Rügen ist deutlich gestiegen. Insgesamt 53 Mal verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ihre schärfste Sanktion. Weiter

Zum Thema „Pressefreiheit“

Metall- und Elektroindustrie: Warnstreiks in NRW für die kommende Woche angekündigt

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Die vierte Verhandlungsrunde für die rund 700.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in NRW blieb heute in Düsseldorf ohne Ergebnis. Nun kündigen die Gewerkschaften Warnstreiks ab Dienstag (2. März) an. Die Arbeitgeber hätten „keine konkreten und verbindlichen Vorschläge zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Entgelt gemacht“, kritisierte Knut Giesler, Verhandlungsführer der IG Metall NRW. Die Gewerkschaft verlangt vier Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr. Das soll auch Lohnausfälle durch die Kurzarbeit kompensieren und den Konsum ankurbeln. Zudem will man sogenannte Zukunftstarifverträge mit verbindlichen Absprachen zu Technologien, Investitionen und Arbeitsplätzen durchsetzen. Das Ende der Friedenspflicht wird bundesweit mit einem digitalen Aktionstag am Nachmittag des 1. März eingeleitet.

Lippstädter Zeitung: Die neue Patriot-App ist da

Lippstadt. Eilmeldungen und die tägliche Schlagzeilen-Übersicht sind  für alle Nutzer kostenfrei – ebenso der ständig aktualisierte Veranstaltungskalender aus der Blicker-Redaktion.

Bessere Menüführung, mehr Funktionen, höherer Bedienkomfort, dazu mehr redaktioneller Inhalt und die gewohnt kritische Perspektive auf gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, kulturelle und sportliche Entwicklungen im Kreis Soest: Der Patriot, Geseker Zeitung und Rüthener Volksblatt sind noch digitaler und passen ab sofort noch besser in die Hosentasche.  Mehr

Tarifverhandlungen für die Papierverarbeitung sind festgefahren – vertagt auf den 26. März in Berlin

„Lange Laufzeit, niedrige Lohnerhöhungen, fünf Monate ohne mehr Geld im ersten Jahr, dazu eine mickrige Erhöhung und zwei weitere Nullmonate im zweiten Jahr – das sind keine Grundlagen für ernsthafte Verhandlungen“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Andreas Fröhlich.

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