ver.di8-Redaktion

VHS Lippstadt: Menschen und Rechte sind unteilbar – Vortrag und Eröffnung der Ausstellung

Do. 12. Dezember 2019, 19:00 – 21:00, VHS-Gebäude Lippstadt, Raum E.36, Barthstr. 2, Lippstadt

Menschenrechte sind die unveräußerliche Grundlage demokratischer Gesellschaften. Genau dies wird gegenwärtig in Europa in Frage gestellt. Die Untergrabung der Unabhängigkeit von Gerichten, Angriffe gegen die Pressefreiheit, Einschränkung von Bürgerrechten – all das beobachten wir dort, wo Rechtspopulisten regieren. Frauenfeindliche Traditionen und Geschlechterapartheid dürfen nicht entschuldigt werden – auch nicht unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit. Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin spricht sich voll und ganz für das Menschenrecht jeder und jedes Einzelnen aus die gewählte Religion frei auszuüben. Dies kann jedoch nur gelten, solange die Rechte anderer geschützt bleiben.

Als Anwältin und Frauenrechtlerin ist Seyran Ates Initiatorin und Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, die für einen säkularen Islam stehe. Die Moschee ist für alle Konfessionen offen, Männer und Frauen beten gemeinsam, Homosexuelle werden dort auch getraut. Syran Ates ist Preisträgerin u.a. vom „Respektpreis des Bündnisses gegen Homophobie“ (2012), „Ehrenpreis der Johanna-Loewenherz-Stiftung“ (2014), „Marion Dönhoff-Preis“ (2018) sowie des „Lutherpreis“ (2019). 2014 erhielt sie für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Die Ausstellung zeigt durch Informationstafeln und Bilder von PRO ASYL die verschiedenen Aspekte der Menschenrechte schwerpunktmäßig im europäischen Zusammenhang von ihrer Entstehung bis zur heutigen Situation.

Der Vortrag und die Ausstellung sind Kooperationsveranstaltungen mit dem Lippstädter Netzwerk für Frieden und Solidarität, unterstützt von der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt, dem DGB Kreis Soest, dem SkF e.V. Lippstadt und dem Soroptimist Club Lippstadt.

Die Ausstellung ist vom 12.12.19 bis 17.01.20 während der VHS-Geschäftsstellenöffnungszeiten zu sehen.

Lokalfunk NRW: Die Gehaltstarifverhandlungen starten noch vor Weihnachten

Soest/Meschede. Am Dienstag 17. Dezmber 2019 startet die erste Runde der Gehaltstarifverhandlungen für den Lokalfunk in NRW. Die Gewerkschaften  haben die Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen bereits an die Arbeitgeber übermittelt: Man fordert für alle Lokalfunker*innen 4,5 Prozent mehr Gehalt, analog zu den Beschäftigten im privaten Rundfunk (TPR). Wir sind der Meinung, die Kolleginnen und Kollegen in den  Lokalsender (u.a. Radio Sauerland und Hellweg Radio)  machen einen guten Job und fordern zu Recht, nicht von der Einkommensentwicklung abgekoppelt zu werden. Zu erwarten sind auch diesmal anstrengende Verhandlungen, so ein Sprecher gegenüber unserer Redaktion. Weitere Infos erteilt: ver.di NRW, Christof Büttner, Bereich Medien, Telefon 02 11/6 18 24-332, Mail

Seit Jahrhunderten keine Lohnerhöhung. Da würden wir auch den Stinkefinger zeigen!

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Musikschullehrer – Beruf mit Zukunft!?

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Musik im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert: Beim alljährlichen Seminar für Musikschullehrkräfte des Bildungswerkes von ver.di Bayern Mitte November 2019 standen Zukunftsperspektiven des Arbeitsplatzes Musikschule und gewerkschaftspolitische Schwerpunkte der Fachgruppe Musik im Fokus. Wichtige Anregungen gaben die Referenten: Gabor Scheinpflug, der neue Bundesvorsitzende der ver.di-Fachgruppe Musik, und Manfred Schneider, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus München. Weiter

Mehr als eine Million Beratungen im Jahr: Ehrenamtliche Versichertenberaterinnen und -berater der Rentenversicherung helfen weiter – ver.di-Mitglied Karl Jacobs ist einer von Ihnen

Karl Jacobs – Foto: ver.di

Warstein. Kompetente Unterstützung vor Ort: Rund 2.600 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich als Versichertenberaterin und -berater bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie erteilen Auskünfte zu allen Fragen der Rentenversicherung, helfen dabei, Leistungen der Rentenversicherung zu beantragen und das Versicherungskonto auf den neuesten Stand zu bringen. Zum Tag des Ehrenamtes bedankt sich die Deutsche Rentenversicherung Bund für diesen persönlichen Einsatz.

ver.di-Mitglied Karl Jacobs aus Warstein ist einer dieser Versichertenberater. „Ich übe mein Ehrenamt mit Freude und aus Überzeugung aus.“, so Jacobs. „Die Menschen sind dankbar für diese Hilfe und Unterstützung.“

Als „Helfer in der Nachbarschaft“ wurden allein im vergangenen Jahr über eine Million individuelle Beratungen und etwa 200.000 Rentenanträge durch die Versichertenberaterinnen und -berater der Deutschen Rentenversicherung Bund aufgenommen. Mit diesem Ehrenamt sind sie ein wichtiges Bindeglied zwischen der Rentenversicherung und den Versicherten und Rentnern. Die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater sind selbst Versicherte oder Rentner. Gewählt werden sie von der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Bund, die sich zu gleichen Teilen aus Vertretern von Versicherten und Arbeitgebern zusammensetzt.

Interessieren Sie sich für das Ehrenamt einer Versichertenberaterin oder eines Versichertenberaters und möchten einen Eindruck darüber erhalten, was einen solchen „Helfer in der Nachbarschaft“ ausmacht, dann besuchen Sie uns unter deutsche-rentenversicherung.de/ehrenamt.

Die Kontaktdaten eines Versichertenberaters in der Nähe gibt es in den Auskunfts- und Beratungsstellen, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48070 sowie online unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de.

Das wird man wohl nicht sagen dürfen!

Am Aufstieg der AfD waren wir Medienvertreter*innen maßgeblich beteiligt: Indem wir über die Partei berichtet, ihre Provokationen aufgegriffen und manche Themensetzung übernommen haben. Daher zwingt uns die AfD zu einem unbequemen Schritt: Einer Auseinandersetzung mit Vorurteilen und blinden Flecken als Journalist*innen und unserer Verantwortung im Umgang mit Sprache. Weiter

Metall- und Elektroindustrie: Gespräche bei Hella (Lippstadt) zum „Freiwilligen-Programm“ werden bis Ende des Jahres verlängert

Lippstadt. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert: Weil im kommenden Jahr Anschlussaufträge für das Hella-Nordwerk in Lippstadt fehlen, sollen ca. 200 Arbeitsplätze (wir berichteten auf www.verdi8-hellweg.de) über ein „Freiwilligen-Programm“ abgebaut werden. Die Gespräche über ein Abfindungs- Versetzungspropramm (Ersatzarbeitsplatz in Hamm) bei Hella werden noch bis Ende des Jahres verlängert. Rund 1300 Beschäftigten aus Produktion und produktionsnahen Bereichen werden die Möglichkeiten in Gesprächen vorgestellt. Die Gewerkschaften beraten ihre Mitglieder in dieser Angelegenheit. Bei der Entscheidung muss jeweils auch die persönliche Lebenssituation der Koleginnen und Kollegen betrachtet werden, so Britta Peter von der IG Metall Lippstadt.

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