ver.di8-Redaktion

Druck+Papier: »Ich bin gesund, habe zwei Jobs, es geht mir gut!« – Ein weiteres Anzeigenblatt wird eingestellt

Arbeit auf Abruf als Einlegerin beim Westfalen Druck in Bielefeld | Maximal flexibel

Mit ihrem Stundenlohn ist Janina Kraemer zufrieden. 16,06 Euro – das ist exakt die Vergütung für ihre Lohngruppe im Tarifvertrag der Druckindustrie. Der Stundenlohn ist auch nicht das Problem, sondern die wenigen Stunden, die sie arbeiten kann. Seitdem der Zeitungsverlag (Westfalen-Blatt) in Bielefeld mehrere Anzeigenblätter eingestampft hat, haben sich die Arbeitsstunden für alle Einleger*innen drastisch reduziert. Vor zehn Jahren arbeitete Janina Kraemer etwa 30 Stunden pro Woche, heute sind es oft nur 20 oder weniger. Mehr Arbeit gibt es nicht. Jetzt hat sie einen Zweitjob in ihrem ursprünglichen Beruf als Floristin in einem Blumenladen. Zwei Jobs, zwei Chefs, doppelte Wege. Weiter

Metall- und Elektroindustrie: Pilotabschluss wird in NRW übernommen – Aktualisiert!

Warnstreik-Aktion in Belecke, darunter auch Kolleginnen und Kollegen von der ver.di-Betriebsgruppe AEG PS. Foto: Thomas Range

Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:

Im Tarifkonflikt der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall eine Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg. Dafür habe sich die Tarifkommission ausgesprochen, teilte die Gewerkschaft am Freitag letzter Woche in Düsseldorf mit. Die Übernahmeverhandlung mit dem Arbeitgeberverband Metall NRW fanden am Dienstag (22. November) statt. Arbeitgeber und Gewerkschaften stimmten dem Abschluss zu. „Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie begrüßt das Ergebnis“, so Gabi Heilig (ver.di Mitglied der Tarifkommission NRW) vom Ortsverein Hellweg-Hochsauerland. Weiter

Wellpappenindustrie: Seminar für Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretung

Das Bunte Haus Bielefeld – Foto: ver.di

22.05.2023 – 26.05.2023 – ver.di Bildungszentrum „Das Bunte Haus“, Senner Hellweg 461, 33689 Bielefeld

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der Branche und ihrer Beschäftigten
  • Technische, organisatorische und personelle Veränderungen in den Betrieben und Unternehmen, ihre Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen
  • Arbeitsrechtliche und tarifliche Veränderungen und neuere Rechtsprechung, die sich auf die Arbeit der Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen auswirken können – Weiter

Anforderungen an ein rechtssicheres BEM

TBS-Beraterin Diana Reiter über die zentralen Punkte bei der Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)

Sinn und Zweck eines betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) sind klar definiert: Es geht darum, das Arbeitsverhältnis von Anspruchsberechtigten nach § 167 Abs. 2 SGB IX möglichst dauerhaft zu sichern und krankheitsbedingte Kündigungen zu vermeiden. In jüngster Zeit sind verschiedene höchstrichterliche Urteile zur Durchführung eines rechtssicheren BEM erschienen. Hintergrund sind krankheitsbedingte Kündigungsversuche durch den Arbeitgeber. Diese waren arbeitsgerichtlich abwendbar, weil es immer wieder zu Verfahrensfehlern kam. Weiter

Druck+Papier: 35 und keine Stunde mehr

Belegschaft fordert Einhaltung des Vertrags | Altonaer Wellpappenfabrik von Panther Packaging will Arbeitszeit erneut verlängern

Tornesch ist eine kleine Stadt im Kreis Pinneberg, eine halbe Stunde von Hamburg entfernt. Hier haben sich die Panther Cargo, die Altonaer Wellpappenfabrik und die Muttergesellschaft Panther Packaging angesiedelt. In der Belegschaft der Altonaer Wellpappenfabrik rumort es. Jahrelang haben die Beschäftigten auf tarifliche Lohnerhöhungen verzichtet und viele Stunden unbezahlt gearbeitet. Immer wieder wehrte sich die Belegschaft gegen die Zumutungen. Auch jetzt wieder.  Weiter

Zwischenstand: Neue Wahrnehmungsverträge

Die Bild-Kunst hat sich vorgenommen, mit ihren knapp 70.000 Mitgliedern neue Wahrnehmungsverträge abzuschließen. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs gab hierfür den Anstoß. Nachdem die Mitgliederversammlung im Dezember 2021 die neuen Texte in Kraft setzte, ist es elf Monate später Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

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Journalismustag 2023 in Planung: Bye, bye, bad news. Mit „Constructive Journalism“ durch die Krise?

04.03.2023, 10:00 – 17:00 – ver.di-Haus Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10

Der Journalismustag im Berliner ver.di-Haus bietet jedes Jahr rund 200 Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit, Neues und Nachdenkenswertes über wichtige Trends und Themen im Journalismus zu erfahren und dies mit Referentinnen und Referenten sowie Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren.
Das Thema des 35. Journalismustags am 4. März 2023 in Berlin wird konstruktiver Journalismus sein! Weiter

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