ver.di8-Redaktion

Medienbündnis warnt vor noch weniger Informantenschutz

Die vom Deutschen Bundestag geplante Reform des Verfassungsschutzgesetzes droht den Informantenschutz der Journalistinnen und Journalisten noch weiter auszuhöhlen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bündnis aus neun Medienorganisationen und -unternehmen in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein neues Verfassungsschutzgesetz. Die Überwachung der Telekommunikation von Informanten, die sogenannte Quellen-TKÜ, soll in dem Entwurf ausgeweitet werden und ohne Richtervorbehalt möglich sein. Der Schutz von Berufsgeheimnisträgern soll dem Referentenentwurf zufolge zwar für Rechtsanwälte, nicht aber für Journalistinnen und Journalisten gelten. Weiter

ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie: Urlaubsvertretung von Fabian Trelle

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

urlaubsbedingt bin ich erst am 27.07.2020 wieder erreichbar.  In dringenden Angelegenheiten, bitte an meinen Kollegen Dirk Toepper, Gewerkschaftssekretär wenden: Telefon 0521/98627-254, Fax   0521/41714-259, email 

Bei dringenden individuellen Rechtsanfragen bitte ab sofort an den jeweiligen Bezirk wenden. (Westfalen/ bz.westfalen@verdi.de , Südwestfalen/ bz.suedwestfalen@verdi.de oder Münsterland/ bz.msl@verdi.de)

Mit freundlichen Grüßen

Fabian Trelle – Gewerkschaftssekretär – Fachbereich Medien, Kunst und Industrie

14. 07. 2020: Online-Seminar „Arbeitsplätze in Gefahr?

Perspektiven unklar? – NRW-Hilfsprogramm für die Arbeitnehmervertretung“

Als gäbe es nicht schon genügend Unsicherheiten und wirtschaftliche Umbrüche: Fachkräftemangel, alternde Belegschaften, Zollstreitigkeiten, Digitalisierung, E-Mobilität, raus aus der Kohle und weg vom Öl, … – und jetzt haben wir auch noch mit Corona zu tun. Selbst Wachstumsbranchen stehen vor radikalen Veränderungen.

Was heißt das alles für die Arbeitsplätze im eigenen Betrieb? Was plant die Unternehmensleitung? Gäbe es Alternativen? Was lässt sich zur Beschäftigungssicherung und -förderung tun? Was sind die Einflussmöglichkeiten der Arbeitnehmervertretung?

In NRW gibt es spezielle Unterstützung für Arbeitnehmervertretungen: Eine landesfinanzierte Orientierungsberatung bietet unbürokratische, arbeitgeberunabhängige Hilfe für Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen. Dieses kostenfreie Online-Seminar findet von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt. 

Anmeldung und Infos

dju-Tarifinfo: Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung in Zeitungsredaktionen abgeschlossen

Mit dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat die dju in ver.di einen Tarifabschluss zur Beschäftigungssicherung vereinbart. Geraten Verlage in nachweisbare Notlagen, dann kann die Jahresleistung für Redakteurinnen und Redakteure teilweise oder sogar ganz gekürzt werden, wenn dafür ein Kündigungsschutz vereinbart wird. Für Freie enthält der Tarifvertrag einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen für Honorarausfälle in 2020 in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars des Vorjahres.

Vor dem Abschluss dieses Tarifvertrages stand jedoch die ernüchternde Erkenntnis: die Leistungen und der große Einsatz der Redaktionen während der Corona-Pandemie sind dem Verlegerverband keine Form der Anerkennung wert. Die Verhandler*innen des BDZV haben kategorisch ausgeschlossen, über Prämien zu sprechen oder gar Gehalts- und Honorarerhöhungen in Aussicht zu stellen. So werden zwar steigende Zahlen bei Abos, vor allem im Digitalbereich, verzeichnet, wird die Bedeutung von Zeitungen und Rundfunk in der Krise sogar von höchster Regierungsebene herausgestellt, aber den Entscheidern in den Verlagen ist nur ein Schulterzucken zu entlocken. „Dann streiken Sie doch!“, heißt es stattdessen. Dazu wird es dann wohl zur gegeben Zeit auch kommen müssen. Einstweilen konnten sich die Tarifparteien nun aber zumindest auf einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung einigen, von dem auch Freie profitieren. Weiter

ver.di: UNSERE Service-Leiste für EUCH

Unsere Geschäftsstellen in Dortmund, Hamm, Meschede und Unna sind nun wieder persönlich für euch erreichbar. Natürlich steht die Gesundheit aller Beteiligten hierbei im Mittelpunkt, daher ist das Betreten unserer Büros vorerst nur nacheinander und mit Mund-Nasen-Schutz möglich.

Persönliche Beratungen nur nach vorher vereinbartem Termin (Kontakt). Ganz unkompliziert und rund um die Uhr erreicht ihr uns unter bz.westfalen@verdi.de.

☎️ ACHTUNG: Ab dem 7. Juli hat ver.di in Dortmund eine neue Telefonnummer. Ab dann zu erreichen unter 0231-53420-0.

Corona FAQ

Lohnsteuerservice

Mitgliedsdaten ändern

Mobbingberatung & Selbsthilfegruppe

Rechtsberatung

Rentenberatung

Schwerbehindertenberatung

ver.di-Mitglied werden

Kurzarbeit: Zusätzlich wurde für die Agentur für Arbeit Meschede-Soest eine Hotline, insbesondere für Anliegen der Arbeitnehmer*innen eingerichtet: 02921/106 200
Von Kurzarbeit betroffen? Dein ver­.­di-Mit­glieds­bei­trag sinkt! Weiter

Die Corona-Pandemie beeinflusst auf unbestimmte Zeit unser (Berufs)Leben erheblich. Behörden und Arbeitgeber reagieren mit sehr unterschiedlichen Maßnahmen auf die Pandemie, der Gesundheitsschutz sollte hierbei aber immer im Mittelpunkt stehen. Was Beschäftigte hierzulande zu Einschränkungen des Alltags und der Arbeit wissen und beachten müssen, bei ver.di gibt es Antworten und Handlungsempfehlungen.

Wir aktualisieren die FAQs fortlaufend und berichten über die arbeitsrechtlichen und politischen Fragen bzw. Entwicklungen rund ums Thema Corona unter #VERDI/CORONA

Corona: Die neuesten Zahlen und Fakten vom Robert-Koch-Institut (RKI).  Hier jeweils die Infos und Empfehlungen von den beiden Gesundheitsämtern Hochsauerlandkreis und  Kreis Soest. (immer aktualisiert!!!)

Beschäftigte von heimischen Anzeigenzeitungen und Magazinen oftmals ohne Betriebsrat – Kurzarbeit oder Einstellung der Produkte sind bei Corona im Trend

Kreis Soest / Hochsauerland. Es gibt in unserem Organisationsbereich viele Anzeigenzeitungen und -Magazine. Die Belegschaften haben meistens nur einen Betriebsrat, wenn sie zu einem anderen Verlag gehören und es dort eine Arbeitnehmervertretung gibt. Viele Beschäftigte erkennen die Notwendigkeit eines Betriebsrates erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Verändert sich die wirtschaftliche Lage in Corona-Zeiten oder wechselt die Geschäftsführung, stehen diese Kolleginnen und Kollegen ohne Mitbestimmung da. Also es ist eine Überlegung wert – ein Betriebsrat ist ab fünf Wahlberechtigte möglich. ver.di hilft gerne dabei. Siehe hier

Verleger Dirk IPPEN (u.a. Soester Anzeiger / Westfälischer Anzeiger): „Fokussierung aufs Lokale“ – Das Produkt gedruckte Zeitung wird durch die Digitalisierung vom Massen- zum Nischenmarkt

Soest / Hamm / München. An dieser Stelle informieren wir über einen Beitrag von Brigitte Baetz im Deutschlandfunk: Die Ippen-Gruppe (u.a. Soester Anzeiger und Westfälischer Anzeiger Hamm) ist ein wenig bekannter deutscher Medien-Riese. Dabei gibt das Unternehmen viele Lokal- und Regionalzeitungen heraus und ist auch im Digitalen erfolgreich. Das liegt vor allem an der Fokussierung aufs Lokale. Weiter

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