RSF: Kritik an Reform der Nachrichtendienste
Die Bundesregierung möchte dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) deutlich mehr Befugnisse einräumen, das hat sie am 14. Juli 2026 in einer 700-seitigen Stellungnahme dargelegt. Der Schutz von Journalist*innen und ihren Quellen wird darin systematisch abgebaut, kritisiert Reporter ohne Grenzen (RSF). Und das ist nur ein Kritikpunkt an der Reform, die an anderer Stelle als „unanständig“ kritisiert wurde. Weiter
Kulturelle Autonomie in Gefahr: BKM Wolfram Weimer will letztes Wort beim Deutschen Verlagspreis
Der Verband deutscher Schriftsteller*innen (VS in ver.di) zeigt sich tief besorgt über aktuelle Pläne des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, sich beim Deutschen Verlagspreis ein Vetorecht vorzubehalten.
„Weimers Verhalten wirft erneut grundsätzliche Fragen nach der Rolle des Staates in kulturellen Förderentscheidungen auf“, kritisiert Lena Falkenhagen, Vorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller*innen. Weiter
Neue Ausgabe von Industrie-Report/mti-Info mit neuem Layout – Jetzt online!
Ein grundlegend neues Layout gibt es in dieser Ausgabe von Industrie-Report/mti-Info. Seit 2009 gibt es den Industrie-Report, seit 2013 als Industrie-Report/mti-Info, im bisher vertrauten Erscheinungsbild. Zeit also für ein Facelifting: Übersichtlicher, offener, mit drei statt vier Spalten und Blocksatz statt des bisherigen Flattersatzes für ein ruhigeres Lesebild, gerade auch an mobilen Endgeräten, mit mehr und größeren Fotos und Illustrationen und neuen, nicht nur optischen, Gestaltungselementen wie einem Inhaltskasten. Und da der Industrie-Report/mti-Info seit Anfang 2026 eine reine Digitalpublikation ist, hat sich Layouterin Petra Dreßler (Vision und Gestalt) noch mehr einfallen lassen, um eine optimale Kommunikation im PDF-Format zu ermöglichen. Und dabei spielt der Inhaltskasten eine wichtige Rolle: Er ermöglicht es, dass die Leserinnen und Leser vom Inhaltsverzeichnis den sie interessierenden Artikel anklicken können, und von dort – durch Anklicken der Seitenzahl oben – direkt zum Inhaltskasten zurückkehren können. Darüber hinaus gibt es Textanker, um innerhalb des Dokuments zu navigieren, und Links zum Weiterlesen im Internet. Langes Suchen, Scrollen oder Wischen gehören also der Vergangenheit an.
An der Auswahl der Themen hat sich durch das neue Layout natürlich nichts geändert. Weiter
Sommer 2026: Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen einen schönen und erholsamen Urlaub!
Wie viele Urlaubstage stehen mir als Arbeitnehmer im Jahr zu? Gesetzlich? Tariflich?

Ein Hauch von Südsee am Ostseestrand von Scharbeutz (Foto: Ludger Wrzesinski)
Kreis Soest / Hochsauerland. Der ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Bereich Medien, Kunst und Industrie im Fachbereich A informiert: Jeder Arbeitnehmer hat in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub (§ 1 BUrlG / Bundesurlaubsgesetz). Der Urlaub beträgt mindestens 24 Werktage. Bei sechs Werktagen pro Woche bedeutet das 4 Wochen Urlaub. Diesen Anspruch haben auch Teilzeitbeschäftigte. Allerdings zählen bei ihnen die freien Werktage mit. Wer z.B. nur samstags arbeitet, hat nicht 24 Samstage Urlaub, sondern 4 Wochen, also 4 Samstage. In der Regel gelten die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers, sie können jedoch zurückstehen, wenn dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer entgegen stehen, die unter sozialen Gesichtspunkten Vorrang haben.
Vom freien Sonntag bis zu 6 Wochen Tarifurlaub war ein langer Weg. Ohne die Gewerkschaften würde unser Anspruch auf Urlaub auch heute noch sehr mager ausfallen.
Hier nur ein Beispiel: Der tarifliche Jahresurlaub beträgt für die Arbeitnehmer der Druckindustrie 30 Arbeitstage (Montag bis Freitag) = 6 Wochen. Mitglied sein lohnt sich! Tarifverträge schließt die Gewerkschaft ver.di für ihre Mitglieder ab!
Vorankündigung: DGB Kreis Soest Netzwerk für Betriebs-/Personalräte und Mitarbeitervertretende
Sauerland: 350 Menschen folgten dem Aufruf zum Protest von IG Metall und ver.di in Neheim gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung
Arnsberg/Neheim – Etwa 350 Menschen haben am Freitagnachmittag, 10. Juli, auf dem Neheimer Marktplatz ein deutliches Signal gegen die von der Bundesregierung geplanten Reformen in den Bereichen Rente, Gesundheit und Arbeitsmarkt gesetzt. Unter dem Motto „WIR SIND das SAUERland“ hatte die IG Metall Arnsberg zu einem Aktionstag aufgerufen. Unterstützt wurde sie dabei auch von der ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland. Foto: privat
Metall- und Elektroindustrie: Tarifverhandlungen für die 3,7 Millionen Beschäftigten starten im Herbst
Kreis Soest / Hochsauerland. Die ver.di Fachgruppe Metall- und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg-Hochsauerland informiert:
In der Metall- und Elektroindustrie, der mit bundesweit über 3,7 Millionen Beschäftigten mit Abstand größten Branche, kann die IG Metall die Entgelttarife in den einzelnen Tarifgebieten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende, erstmals zum 31. Oktober 2026 kündigen.
Zuvor will die IG Metall die Diskussion über Tarifforderungen starten. Auf deren Grundlage wollen die Tarifkommissionen und der Vorstand der IG Metall die Forderungen beschließen.
Die Tarifverhandlungen starten im Herbst. Die Friedenspflicht endet (wegen eines speziellen Schlichtungsabkommens) am 31. Oktober um 24 Uhr. Ab dem 1. November sind Warnstreiks zulässig.




